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NWZonline.de Sport

Im Pokal-Derby steckt ganz viel Oldenburg

06.08.2019

Delmenhorst /Oldenburg Für den SV Atlas ist es das ganz große Los, für Werder Bremen die wohl willkommenste Pflichtaufgabe, die ein Fußball-Bundesligist in der ersten Runde im DFB-Pokal ziehen kann. Wenn der Oberligist aus Delmenhorst an diesem Samstag (20.45 Uhr/live auf Sky) auf den Nachbarn von der Weser trifft, steckt aber auch ganz viel Oldenburg in der Partie. Die NWZ zeigt, welche früheren Oldenburger und auch Jeddeloher Spieler sowie Trainer vor etwa 40 000 Zuschauern im Weserstadion die ganz große Bühne betreten werden. Sie erwartet damit eine Rekordkulisse für ein Erstrundenspiel in diesem Wettbewerb.

Leon Lingerski (24)

Der gebürtige Bremerhavener lief von 2016 bis 2018 für den VfB Oldenburg auf. Für den Innenverteidiger hat die Partie eine spezielle Bedeutung: Lingerski spielte in der Jugend jahrelang für Werder Bremen, lief für die U 17, U 19 und U 23 auf, ehe er zum VfB wechselte.

Karlis Plendiskis (24)

Der im lettischen Jurmala geborene Innenverteidiger spielte in der Jugend gemeinsam mit Lingerski für Werder. 2014 zog es ihn zum VfB Oldenburg, 2016 weiter ins Ammerland zum SSV Jeddeloh. Seit 2018 spielt der 1,96-Meter-Hüne beim SV Atlas.

Marlo Siech (21)

Der gebürtige Delmenhorster trug in der Jugend das Trikot des JFV Nordwest aus Oldenburg. Er versuchte sich danach beim VfB durchzusetzen, scheiterte aber. Nun geht er in Delmenhorst in seine dritte Saison.

Julian Harings (28)

Auch der Linksverteidiger ist ein Kind des Oldenburger Fußballs. Harings spielte in der Jugend und bei den Männern für den VfL, lief danach erst für den VfB und dann für den SSV Jeddeloh auf. Der Linksverteidiger ist leicht angeschlagen, dürfte aber bis Samstag fit werden.

Der Defensivspieler wurde beim JFV Nordwest ausgebildet, schloss sich danach dem VfB Oldenburg an. Dort konnte er sich in der Regionalliga nicht durchsetzen, sodass er 2018 zum SV Atlas wechselte.

Noch so einer, der munter durch die Region gewechselt ist. Spielte in der Jugend für Werder Bremen, danach für den VfB Oldenburg, SSV Jeddeloh und nun seit dieser Saison in Delmenhorst. Der Rechtsfuß ist vor allem für seine gefährlichen Standardsituationen bekannt.

Dennis Mooy (28)

In Oldenburg geboren und in der Jugend des VfL ausgebildet. Ihn zog es unter anderem auch schon zum VfB und später zum BV Cloppenburg. Seit 2018 läuft er für Atlas auf.

Nick Köster (27)

Der Kapitän der Delmenhorster beackerte jahrelang das defensive Mittelfeld des VfB Oldenburg. Wechselte danach zuerst zum SSV Jeddeloh und dann zum BV Cloppenburg. Seit 2017 trägt er im defensiven Mittelfeld der Delmenhorster große Verantwortung.

Musa Karli (29)

Werder Bremen, VfL Osnabrück, SV Wilhelmshaven, Darmstadt 98 und VfB Oldenburg – der offensive Mittelfeldspieler ist richtig herumgekommen als Fußballer. Seit 2014 ist der gebürtige Delmenhorster aber in seiner Heimat fußballerisch sesshaft geworden.

Marco Prießner (27)

Der Stürmer könnte mit seiner Schnelligkeit ein Kandidat sein, der Werders Abwehr fordert. Er spielte in der Jugend unter anderem für den VfL, bei den Männern beim VfB und dann auch für den Landesligisten TSV Oldenburg. Seit 2017 geht er für Atlas auf Torejagd.

Spielte ebenfalls in der VfL-Jugend. In den letzten Jahren wurde der gebürtige Oldenburger zum Wandervogel: VfB Oldenburg, SV Peheim, TSV Oldenburg, Germania Leer, BV Essen, SV Wilhelmshaven, Hansa Friesoythe und nun SV Atlas lauten seine Stationen.

VfL und VfB Oldenburg waren die beiden Vereine, bei denen er spielte, bevor er 2015 nach Delmenhorst wechselte.

Marvin Osei (28)

Einer der wenigen gebürtigen Delmenhorster. Spielte in Oldenburg zunächst für den TSV, ging 2016 zum VfL – und stieg mit den Grün-Weißen 2018 in die Regionalliga auf. Osei blieb jedoch Oberligist, weil er zu Atlas wechselte.

Tom Schmidt (20)

Der zentrale Mittelfeldspieler wurde in der U 17 und U 19 des JFV Nordwest ausgebildet. Lief danach für den VfL Wildeshausen und BV Cloppenburg auf und ging im Sommer 2018 nach Delmenhorst.

Thomas Mutlu (28)

Der Rechtsverteidiger spielte sowohl für den VfL als auch für den VfB Oldenburg und den SSV Jeddeloh.

Oliver Rauh (26)

Noch so einer aus der VfL-Jugend. Zog es danach über den BV Bockhorn und TV Munderloh nach Delmenhorst.

Stefan Bruns (28)

Spielte beim FC Rastede, ehe er 2014 nach Delmenhorst wechselte. Damals spielte Atlas noch wie die Ammerländer in der Bezirksliga. Erlebte zwei Aufstiege und den Sieg im Landespokal mit, durch den Atlas sich für sein „Jahrhundertspiel“ (Vorsitzender Manfred Engelbart) gegen Werder qualifizierte.

Thade Hein (20)

Der DFB-Pokal-Macher: Spielte in der U 14 und U 15 in der Jugend des VfB Oldenburg, ehe er nach Delmenhorst wechselte. Erzielte im Landespokal-Finale gegen den TuS Bersenbrück zwei Tore, die zum 3:2-Sieg und zu der Qualifikation für den DFB-Pokal führten.

Key Riebau (29)

Der neue Coach spielte aktiv für den VfL Oldenburg und SSV Jeddeloh, ehe er sehr früh die Trainerlaufbahn einschlug und auch hier für beide Vereine arbeitete. Zuletzt coachte er in der Regionalliga den SSV, jetzt hat er in diesem Sommer in Delmenhorst eine neue Aufgabe. Riebau lebt mit seiner Familie – er wurde vor vier Monaten erstmals Vater – nach wie vor in Oldenburg.

Malte Müller (33)

Seit diesem Sommer ist der frühere Spieler des VfB und VfL Oldenburg sowie des SSV Jeddeloh nicht mehr selbst aktiv, sondern fungiert als „Co“ von Riebau. Da auch der 33-Jährige in Oldenburg lebt, fährt das Duo gemeinsam zu den Trainingseinheiten und Spielen nach Delmenhorst.

Insgesamt stehen damit gleich 18 Spieler plus die beiden Trainer mit Oldenburg- und Ammerland-Bezug im Delmenhorster Kader – sie alle dürfen sich auf das zweifellos größte Spiel ihrer Fußballer-Laufbahn freuen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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