Jever/Schortens - Das Mariengymnasium Jever schickt drei Mannschaften ins Weser-Ems-Finale der Schul-Schachmeisterschaft: Rund 120 Schülerinnen und Schüler aus dem Oldenburger Land, darunter Mannschaften der Schach-AG des Mariengymnasiums Jever, haben sich am Donnerstagvormittag im Bürgerhaus Schortens im Schach gemessen, um den Bezirkssieger des „alten Oldenburg“ zu ermitteln. Mit dabei waren unter anderem Schüler aus Oldenburg, Harpstedt, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Westerstede.
Beim Schachspielen herrschte aber keineswegs nur konzentrierte Stille, wer nämlich gerade nicht am Schachbrett saß, der plauderte munter mit den anderen, ebenfalls schachbegeisterten Schülern.
„Schachspiel ist angewandte Logik“, sagt Dr. Martin Lichte, Leiter der Schach-AG des Mariengymnasiums Jever. Im Prinzip könne jeder das Spiel lernen, allerdings zeige sich recht schnell, wem es mehr liegt und wem nicht, meint er.
Am Mariengymnasium in Jever liegt es offenbar auch den Mädchen, denn in der Vergangenheit hatten sich stets Mädchenmannschaften der Schule für das Turnier um den Deutschen Meistertitel qualifizieren können.
Denn die Bezirkssieger Oldenburg treten bei der Schul-Schachmeisterschaft Weser-Ems an, darauf folgt das Landesturnier Niedersachsen, deren Sieger sich wiederum für das Turnier auf Bundesebene qualifiziert haben.
Die Kinder und Jugendlichen treten dabei in vier Altersklassen an, die Jüngsten sind Jahrgang 2001 und jünger, die Ältesten sind Jahrgang 1993 und jünger.
Jeder Spieler hat je 15 Minuten pro Spielrunde, eine Runde kann also maximal 30 Minuten dauern – sie ist schneller vorbei, wenn es einem der beiden Kontrahenten gelingt, den anderen „Schachmatt“ zu setzen.
Wie den Schülern das gelingen kann, lernen sie an ihren Schulen in den Schach-AGs. „Wir spielen nicht nur Schach, sondern es werden auch theoretische Grundlagen, Strategien und Spielzüge vermittelt“, sagt Dr. Martin Lichte. Wöchentlich trifft sich die AG zum Training.
