Die Arbeit im Vitalzentrum des SV Nordenham ist für Britta Freese viel mehr als nur ein Job. „Wer hat schon das Glück, sein Hobby zum Beruf machen zu können“, sagt die 36-Jährige. 1996 ist die Nordenhamerin im Vitalzentrum angefangen – zunächst für wenige Stunden. Seit 2000 ist sie Leiterin des „Vitals“.

Doch schon lange vorher war der Sport Lebensmittelpunkt der Nordenhamerin. Als Kind fing sie beim SVN mit dem Schwimmen an. Schon bald entdeckte sie ihre Liebe zum Badminton. Heute spielt sie auch regelmäßig Squash und Tennis. Sie hat sich im Basketball und Handball ausprobiert. Aber vor allem als Badminton-Spielerin ist sie viel herumgekommen, hat für Vereine in Varel, Oldenburg und Wildeshausen gespielt. Inzwischen ist sie wieder bei ihrem Heimatverein gelandet.

Die Arbeit im „Vital“ macht Britta Freese, die einige Semester Sport studiert hat, großen Spaß. Sie freut sich über die sichtbaren Erfolge, über diejenigen, die durch regelmäßiges Trainig ihre Fitness verbessern. Und sie freut sich darüber, dass manch ein anfangs verschlossener Mensch über den Sport immer zugänglicher wird. „Viele unserer Kunden kommen in erster Linie, weil sie einsehen, dass sie etwas tun müssen“, sagt die 36-Jährige. Es sei toll, zu sehen, wie sich später auch die Freude an der Bewegung entwickelt.

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, sind regelmäßige Fortbildungen allererste Pflicht für Britta Freese. Diese Fortbildungen, von denen sie schon unzählige besucht hat, sind keine lästige Pflicht für die 36-Jährige. „Sportwissenschaft und alles, was damit zusammenhängt, das ist für mich immer noch ein ganz spannendes Feld.“jm

Britta Freese

Vital-Leiterin