Hoykenkamp - Die Handballer der TS Hoykenkamp hängen in der Landesliga in der unteren Tabellenhälfte fest. Im Derby bei der HSG Delmenhorst II verpasste die Turnerschaft eine Überraschung und verlor gegen den Tabellenzweiten mit 23:33 (11:15). Somit bleibt es für das Team von TSH-Coach Andre Haake weiterhin sehr schwierig, den wichtigen sechsten Platz zu erreichen.
Die Gäste versuchten, mit hohem Tempo die Delmenhorster Abwehr unter Druck zu setzen. Auch in der eigenen Defensive hatte Haake Umstellungen vorgenommen: Die 5:1-Variante mit einer kurzen Deckung auf HSG-Goalgetter und Spielmacher Tim Coors zeigte besonders in der Anfangsphase Wirkung. So blieb Hoykenkamp bis zum 6:7 (10. Minute) auf Tuchfühlung, was unter anderem an den Toren von Dustin Kasper lag, der nur schwer zu bremsen war.
Im weiteren Verlauf nutzten die Hausherren ihre Chancen aber konsequenter und setzten sich mit vier Toren in Folge erstmals ab 11:6 ab. Dabei vereitelte HSG-Torhüter Christian Peuser gleich mehrfach die Wurfversuche der Gäste. Zu Beginn der zweiten Hälfte gaben die Hausherren weiter Gas und erhöhten das Ergebnis auf 20:13. Bis auf fünf Tore (25:20) konnte Hoykenkamp zwar noch einmal verkürzen, doch schon hier merkte man dem Haake-Team an, dass besonders die Konzentration im Angriff nachließ. Als Tim Coors und Hendrick Schmitz mit einem Dreierpack die Führung auf 32:22 (57.) stellten, war der HSG-Sieg endgültig gesichert.
Dementsprechend zufrieden war HSG-Trainer Fino Oetken mit seinem Team: „Wir haben über 60 Minuten ein gutes Spiel gezeigt. In der Abwehr hat die super Leistung unseres Keepers Christian Peuser für die nötige Sicherheit gesorgt. Am Ende geht dann der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Enttäuscht zeigte sich Hoykenkamps Spielertrainer Andre Haake: „Wir haben in der ersten Hälfte zu viele klare Chancen liegen gelassen. Zudem fehlten mir in der Schlussphase die Wechselmöglichkeiten. Aber auch die Einstellung schien nicht bei allen Spielern optimal zu sein, denn es fehlten einige Kleinigkeiten wie zum Beispiel der Glaube, dass man hier etwas holen könnte.“
TSH: Linde, Wick – Haake (8/4), Hillmann, Hörner, Dustin Kasper (8), Malte Kasper (1), Meyer (2), Oetjen, Sasse (3/2), Streckhardt (1), Wessels, Willmer
Siebenmeter: HSG 8/6, TSH 8/6
Zeitstrafen: HSG 3, TSH 2
