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NWZonline.de Sport

Deutsche segeln vor Kiel nur hinterher

13.07.2009

KIEL Der zweimalige Laser-Olympiasieger Robert Scheidt und sein Vorschoter Bruno Prada haben die Offene Starboot-Europameisterschaft vor Kiel gewonnen. Die Brasilianer verwiesen Starboot-Olympiasieger Iain Percy und Andrew Simpson auf Platz zwei. Bronze sicherten sich nach acht Wettfahrten bei mittleren bis starken Winden Ex-Weltmeister Fredrik Loof und Vorschoter Johan Tillander aus Schweden.

„Es war eine spannende, sehr intensive Serie, die viel Spaß gemacht hat“, sagte Scheidt, der bei den Olympischen Spielen in China im vergangenen Jahr seine zweite Silbermedaille im Starboot gewonnen hatte. Das Spitzentrio bildete in Kiel mit 18, 22 und 22 Punkten auf dem Abschlusskonto eine Klasse für sich.

Die viertplatzierten Schweizer Flavio Marazzi und Enrico de Maria beendeten die Serie mit 63,50 Zählern und 41,5 Punkten Rückstand auf Platz drei.

Beste deutsche Mannschaft in der hochkarätigen Flotte der 88 Starboote aus 27 Nationen waren als Fünfte die Lübecker Johannes Babendererde und Timo Jacobs mit 64 Punkten. Der 25-jährige Steuermann und sein ein Jahr älterer Vorschoter gewannen nach Herzschlagfinale die letzte Wettfahrt mit einer halben Bootslänge vor Ex-Weltmeister Fredrik Loof.

„Das war eine Premiere“, sagte Jacobs, „wir haben zum ersten Mal alle Starboot-Größen in einer Wettfahrt schlagen können.“ Trotz ihres starken Schlussspurts verpasste die Mannschaft den angestrebten Sprung in den A-Kader des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) um einen halben Punkt.

Die Titelverteidiger Robert Stanjek (Berlin) und Markus Koy (Hamburg) segelten als Sechste am selbst gesteckten Ziel Top Fünf vorbei und müssen nun wie alle anderen deutschen Hoffnungsträger auf einen Platz in den Top Ten bei der Starboot-Weltmeisterschaft Anfang August vor Varberg (Schweden) hoffen, um im kommenden Jahr von der Spitzenförderung zu profitieren.

Als drittbeste deutsche Crew konnten sich die Neueinsteiger Johannes Polgar vom EWE-Sailing-Team und sein Partner Tim Kröger aus Hamburg am letzten Tag mit den Rängen drei und 29 noch einmal leicht verbessern, beendeten die Titelkämpfe letztendlich auf Platz 23. „Wir haben noch viel zu lernen“, erklärte Polgar.

Eine schwarze Serie erlebten Alexander Schlonski (Rostock) und Frithjof Kleen (Berlin), ebenfalls EWE-Sailing-Team, die nach zwei Frühstarts und Materialbruch mit Platz 28 zufrieden sein mussten.

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