• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport

Paralympics: Deutsche Sportler glänzen in Sotschi

17.03.2014

Krasnaja Poljana Deutschlands neue Paralympic-Generation hat es allen gezeigt: Angeführt von der Fünffach-Siegerin Anna Schaffelhuber stürmte das deutsche Team bei den Spielen von Sotschi mit jugendlichem Elan und insgesamt 15 Medaillen auf Platz zwei der Nationenwertung. Neunmal Gold, fünfmal Silber, einmal Bronze – die Medaillenausbeute der nur 13 Sportler verblüffte selbst die Verbandsführung. „Das ist eine Überraschung wie Sensation zugleich. Das ist eine Spitzenleistung unserer Nachwuchsathleten“, sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS).

Nach dem medaillenlosen Sonnabend schlugen die deutschen Frauen wenige Stunden vor der Abschlussfeier in Sotschi noch einmal zu. Im Riesenslalom krönte Schaffelhuber ihre starke Leistung mit dem fünften Sieg im fünften Rennen und machte ihren Siegeszug perfekt. „Ich wusste, dass in jeder Disziplin Gold möglich ist. Am meisten bin ich gespannt, wann ich aus dem Traum in die Wirklichkeit zurückkomme“, meinte sie. Anna-Lena Forster wurde im gleich Rennen Dritte. In der stehenden Klasse gewann Andrea Rothfuss mit Silber ebenso ihre dritte Medaille wie Forster. Andrea Eskau landete nach einer Woche mit Höhen und Tiefen im Fünf-Kilometer-Rennen mit dem Ski-Schlitten einen unerwarteten Gold-Coup.

In der sportlichen Bilanz überragte das Team Russlands. Die Gastgeber sammelten unfassbare 80 Medaillen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ständiger Begleiter der Spiele war der politische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Die im Vorfeld heftigen Proteste klangen zwar ab, verschwanden aber nie ganz – und kehrten vor dem Krim-Referendum und der Schlussfeier zu den Spielen zurück. „In den kommenden Tagen nach den Paralympics hoffen wir weiter auf Frieden für unser Vaterland“, sagte der ukrainische Verbandspräsident Waleri Suskjewitsch bei einem Empfang im Deutschen Haus.

Zum Finale gab es gar noch einen Affront gegenüber der Ukraine: Am Tag des Krim-Referendums erlaubte es das Internationale Paralympische Komitee IPC abweichend von den eigenen Regeln Russlands Vize-Ministerpräsidenten Dmitri Kosak, das Schlusswort der Organisatoren zu halten. Dass er während der Schlussfeier anstelle von Organisationschef Dmitri Tschernyschenko rede, sei eine „besondere Ausnahme“, teilte das IPC mit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.