• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport

Titelkämpfe: Deutschlands Schwimmer scheitern an WM-Norm

19.06.2017

Berlin Ein Jahr nach dem Olympia-Debakel machen die deutschen Schwimmer nur wenig Hoffnung für die WM. Sogar Weltmeister Marco Koch verpasste die harte WM-Norm, für Freude sorgten indes Lagenspezialist Philip Heintz und Schmetterlingsschwimmerin Franziska Hentke mit Weltjahresbestzeiten. Die vereinzelten Topleistungen täuschten bei den deutschen Meisterschaften in Berlin aber nicht darüber hinweg, dass nur drei der Etablierten die verschärften WM-Normen in der offenen Klasse knackten – außer Heintz und Hentke noch Lisa Graf.

Nur ein Mini-Team wird zur WM nach Budapest (14. bis 30. Juli) reisen. Als Weltmeister darf Koch auch ohne Norm dabei sein. „Das war alles was drin war, mehr ging nicht heute“, sagte Koch am Sonntag. Seine Finalzeit von 2:08,69 Minuten über 200 Meter Brust brachte ihm wenigstens die Titelverteidigung. Schon vor dem Finale hatte Chefbundestrainer Henning Lambertz dem 27-Jährigen „eine ganz besondere Position“ in der Mannschaft zugesprochen.

Ihren Platz dort sicherte sich mit deutschem Rekord auch Rückenschwimmerin Lisa Graf. Über 200 Meter schlug die 24-Jährige nach 2:07,63 Minuten an und blieb damit rund eine Sekunde unter der geforderten Zeit. Es war insgesamt die fünfte nationale Bestzeit der Titelkämpfe. Vor Graf waren schon Jessica Steiger, Alien Schmidtke und zweimal Heintz deutschen Rekord geschwommen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Trotz des Karriereendes von Paul Biedermann, Steffen Deibler, Marco Di Carli und Florian Vogel hatte Lambertz auf mehr Norm-Erfüller gehofft. Weil daraus nichts wurde und auch viel weniger jüngere Athleten als von ihm erhofft überzeugten, wird Deutschland wohl mit den wenigsten Schwimmern seit der Wiedervereinigung in Budapest antreten. Doch es gab auch Lichtblicke in Berlin: Hentke war über 200 Meter Schmetterling in 2:06,18 Minuten so schnell wie noch keine Frau vor ihr in diesem Jahr. Und den Auftritt von Heintz, der auf der 200-Meter-Lagenstrecke in 1:55,76 Minuten Weltjahresbestzeit und deutschen Rekord geschwommen war, bezeichnete Lambertz als „das Highlight schlechthin“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.