• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport

DFB-Pokal: RB Leipzig rumpelt sich gegen Rostock ins Viertelfinale

19.01.2022

Leipzig (dpa) - RB Leipzig hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals im Schongang mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligisten FC Hansa Rostock durchgesetzt. "Grundsätzlich war das Spiel ein bisschen zäh", sagte Leipzigs Nationalspieler Lukas Klostermann: "Wir haben schon mal mehr geglänzt."

Die knapp 1000 Fans skandierten "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", die Spieler klatschten sich nach der erfolgreichen Pflichtaufgabe ab und flachsten noch ein wenig rum. Nach dem Aus der Top-Clubs aus München, Dortmund und Leverkusen zählt beim Vorjahresfinalisten nur der erneute Einzug ins Endspiel.

Den Weg dafür ebnete Yussuf Poulsen (6. Minute) mit seinem ersten Tor seit Anfang November, wenige Minuten vor Schluss erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Dani Olmo (82.). "Eine Runde weiterkommen war unser einziges Ziel heute, da darf man auch mal glücklich sein", sagte Poulsen: "Welcher Gegner noch drin ist, ist uns eigentlich egal."

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den wöchentlichen Lokalfußball-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Frühe Führung für Leipzig

Trainer Domenico Tedesco erlebte schon vor dem Anpfiff eine Premiere. Erstmals in seiner seit Mitte Dezember laufenden RB-Karriere wurde der 36-Jährige von den eigenen Fans im Stadion empfangen. 1000 Zuschauer waren genehmigt worden, für Leipzig das erste Heimspiel vor Fans seit November, zum Dank für die Unterstützung gab's nach dem Sieg gegen Hansa eine gemeinsame La Ola.

Und die Anhänger, unter die sich auch einige Hansa-Fans gemischt hatten, wurden auf der Haupttribüne gleich verwöhnt. Lukas Klostermann flankte von der rechte Seite auf den langen Pfosten. Dort stand Poulsen völlig frei und köpfte problemlos ein. Es sollte eine der wenigen erwärmenden Szenen der ersten Halbzeit bleiben. Leipzig nahm völlig das Tempo raus, Hansa war ohnehin vorrangig mit der Abwehrarbeit beschäftigt.

Gefährlich wurde es nur, wenn Christopher Nkunku involviert war. Ein Freistoß des Top-Torschützen landete bei Willi Orban (28.), der Schuss des Abwehrchefs am Außenpfosten. Dann machte es Nkunku (39.) mal selbst. Sein Schuss aus der Drehung klatschte gegen die Latte. Hansa-Keeper Markus Kolke wäre wohl chancenlos gewesen. Sein Leipziger Kollege Peter Gulacsi war völlig beschäftigungslos, freute sich somit immerhin über seinen nach Club-Angaben 250. Pflichtspieleinsatz für Leipzig.

Zweite Spielhälfte mit mehr Schwung

Hansa-Trainer Jens Härtel hatte vor dem Spiel betont, dass die Liga Priorität habe und entsprechend rotiert. Top-Torjäger John Verhoek war gar nicht erst mitgereist. Doch beim Pausenstand von nur 0:1 witterte der frühere RB-Jugendtrainer offenbar doch eine Chance. In Bentley Baxter Bahn und Nico Neidhardt kamen zwei Stammkräfte, dazu brachte Härtel Ryan Malone ins Spiel. Tedesco wechselte auf hohem Qualitätsniveau, brachte Stürmer André Silva für Poulsen.

Immerhin kam auf beiden Seiten etwas mehr Schwung ins Spiel. Klostermann (47.) setzte einen Schuss aus 20 Metern knapp neben das Tor und Hansa sendete gleich zwei Lebenszeichen. Zunächst traf Streli Mamba (49.) nach einem Konter das Außennetz, dann zischte ein Schuss von Neidhardt (51.) nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Anschließend verlor das Spiel allerdings wieder an Tempo, was vor allem dem betont langsamen Aufbauspiel von RB geschuldet war. Silva (60.) hätte das zweite Tor köpfen können, doch Kolke war zur Stelle. Hansa versuchte es das eine oder andere Mal mit Kontern, scheiterte aber oft an der eigenen Qualität. Gelaufen war die Partie dann endgültig, als Olmo mit einem trockenen Schuss nach Vorlage von Nkunku zum 2:0 traf.

© dpa-infocom, dpa:220119-99-774430/4

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.