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NWZonline.de Sport

SKISPRINGEN: Die deutschen „Adler“ verlieren an Höhe

05.12.2006

FRANKFURT FRANKFURT/DPA - Während Österreich sein neues Skisprung-Wunderkind Gregor Schlierenzauer feierte, leckten die deutschen Weitenjäger nach dem völlig verpatzten Auftritt im herbstlichen Lillehammer ihre Wunden. Schon nach dem zweiten Weltcup-Wochenende der WM-Saison machte sich im DSV-Lager Frust statt Aufbruchstimmung breit.

„Es wird von Mal zu Mal schwieriger, wenn man so viele Rückschläge hinnehmen muss. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht gegenseitig runterziehen“, warnte der Olympia-Vierte Michael Uhrmann. Anders als die alpinen Rennläufer, die sich auf dem Weg zurück zu alter Stärke befinden, stagnieren die einst so umjubelten Springer und stellen derzeit die schwächste Sparte im Skiverband (DSV).

Kein Wunder, dass der Druck auf Bundestrainer Peter Rohwein mit jedem schlechten Resultat zunimmt. Zumal DSV-Generalsekretär Thomas Pfüller vor Saisonbeginn unmissverständlich Weltcup-Spitzenplätze und bei der WM im Februar in Sapporo mindestens eine Medaille gefordert hat.

Derzeit ist aber niemand in Sicht, der diese Vorgaben erfüllen kann. Georg Späth ist völlig von der Rolle. Martin Schmitt hat zwar die WM-Norm erfüllt, springt aber nicht konstant genug. Uhrmann ist weit von seiner Bestform entfernt, Jörg Ritzerfeld zu Spitzenplätzen nicht in der Lage. Zu allem Überfluss verletzte sich Michael Neumayer in Lillehammer und droht länger auszufallen.

„Ich sehe keinen Ausnahmeathleten. Manche Trainingsinhalte sind nicht so forciert worden, wie es hätte sein müssen“, stellte der dreimalige Olympiasieger Jens Weißflog fest. Er bemängelt vor allem die Einstellung einiger Springer. „Bisweilen glaube ich, manchen reicht ein fünfter oder zehnter Platz. Ich kann nicht verstehen, wenn einer nach einem schlechten Sprung unten steht und lacht“, äußerte sich Weißflog und übte heftige Kritik an seinen Nachfolgern: „Ich lebte so gut, wie ich sprang. Heute leben manche besser als sie springen.“

Keine rosigen Aussichten also für die WM-Saison, die nach der Absage von Harrachov erst am 16./17. Dezember mit dem Weltcup in Engelberg fortgesetzt wird. Elf Tage später müssen Uhrmann und Co. dann bei der 55. Internationalen Vierschanzentournee Farbe bekennen.

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