Waddens - Die Werder-Buben haben am Freitagabend gegen 18.30 Uhr ihr zweites Ziel erreicht: Espelkamp an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Ihr Domizil ist das Hotel Dreimädelhaus. „Das ist ein Heimspiel für mich, weil ich ja drei Töchter habe“, sagt Dirk Warns.

Zusammen mit Uwe Behrmann, Olaf Keiser, Hergen Stoffers, Heiko von Atens, Olaf Gansch, Harald Nordmann und dem Fahrer Helmut Penshorn ist er mit dem Fahrrad unterwegs, um am nächsten Sonnabend in München das Bundesliga-Spiel Werder gegen Bayern zu sehen. Am Osterdienstag will auch Ralf Menzel dazustoßen, der zurzeit noch in medizinischer Behandlung ist. Er wird aber kaum Rad fahren können, sagt Dirk Warns.

Am Donnerstagvormittag sind die Werder-Buben in Waddens losgefahren. Die Bürger verabschiedeten sie mit Pressluft-Fanfaren. Exakt 97 Kilometer strampelten die Radler am westlichen Weserufer entlang, immer gegen den Wind, bis sie im Weser-Stadion ankamen. Hier empfing sie der Werder-Bremen-Fanbetreuer Jermaine Greene, mit dem sie ihre gesamte Tour abgesprochen hatten. Auch Yvonne Ritzmann vom Verein Trauerland begrüßte die Radler. Die Fahrt findet zugunsten dieser Einrichtung statt. Zufällig vorbeikommende Passanten begrüßten die Idee zu der Tour.

Die erste Übernachtung hatten die Radler in einem Hotel unweit des Werder-Sees.

Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Espelkamp. Das Hotel gab den Werder-Buben Lunchpakete mit, weil wegen des Karfreitags unterwegs fast alle Lokale geschlossen waren. Die erste Pause legten die Werder-Buben in Sudwalde bei Syke ein, wo Helmut Penshorn zufällig ehemalige Waddenser traf, die vor 25 Jahren aus dem kleinen Dorf weggezogen waren.

125 Kilometer legten die Werder-Buben am Karfreitag zurück – 10 mehr als geplant, weil das Navi seinen Dienst nicht erfüllte. An diesem Sonnabend geht es weiter über das Wiehengebirge,

Henning Bielefeld
Henning Bielefeld Redaktion Nordenham (Stv. Leitung), Redaktion Stadland