Oldenbrok - Die Rede ist von einem Aushängeschild für den Sport in Ovelgönne. Eine Attraktion für die Region sei entstanden, schwärmen die Mitglieder des Arbeitskreises, der großen Anteil an der Realisierung des größten Bauprojekts der Gemeinde hat. Am 21. Mai 2013 war der erste Spatenstich für die neue Ovelgönner Sporthalle gesetzt worden. Am 6. September 2014 wurde sie offiziell eingeweiht.

Daran erinnern sich Rudi Schulenberg, Habbo Habbinga und Klaus Schermer sowie Bürgermeister Christoph Hartz, die sich am Mittwoch im Rathaus in Oldenbrok treffen. Sie sprechen von einem steinigen Weg, der hinter allen Beteiligten liegt, und von den 1,4 Millionen Euro, die das Bauwerk gekostet hat. Und aufgrund des unermüdlichen Einsatzes um Fördergelder sei es schließlich noch gelungen, 96 000 Euro zu beantragen, von denen der Landessportbund 28 800 Euro übernimmt. Der Sport-Club Ovelgönne (SCO) und der Ovelgönner Turnverein (OTV) sind mit jeweils 9600 Euro dabei. 48 000 Euro trage die Kommune, berichtet Rudi Schulenberg (SCO).

Bürgermeister Christoph Hartz dankt dem SCO-Vorsitzenden Klaus Schermer und dessen Vorgänger Heiner Meyer, dem OTV-Vorsitzenden Habbo Habinga und Rudi Schulenberg, der als Koordinator fungierte und stets einen Blick auf die Finanzen hatte, für die geleistete Arbeit. „Die Mühe hat sich gelohnt“, sagt er. Man könne von einem kleinen Sportzentrum sprechen, merkt Rudi Schulenberg an, der die Nähe zur Grundschule sowie zum Sportplatz erwähnt, und betont, dass man sich über die neue Halle freuen kann.

Genauso sehen es Habbo Habbinga und Klaus Schermer. „Wir habe viel Zulauf in den Kindergruppen“, sagt Habbo Habbinga. Viele junge Leute kämen auch aus Brake und Elsfleth, um jetzt in Ovelgönne Sport treiben zu können. Ein Gutes habe die neue Halle auch für die älteren Mitmenschen. Sie fühlten sich wertgeschätzt, würden ein ganz anderes, freundliches Ambiente vorfinden in der Turnhalle. Sie seien motiviert, sich in der hellen und schönen Halle bewegen zu können. „Wir sind alle sehr stolz auf die neue Halle“, meint Christoph Hartz. „Wir sind topzufrieden“, pflichtet ihm Rudi Schulenberg bei. Alle bedanken sie sich auch bei Hans-Werner Bergner vom Kreissportbund Wesermarsch. Ohne die Unterstützung des KSB wäre es sicherlich viel schwieriger gewesen, an den Fördertopf des Landessportbundes in Hannover zu kommen.

Der Neubau der Sporthalle war notwendig geworden, weil die alte Sportstätte aus dem Jahr 1971 auf dem weichen Untergrund ihre Standfestigkeit verloren hatte. Ein Abriss der alten Turnhalle ist jetzt geplant. Auf dem Gelände soll ein Bolzplatz für die Schule entstehen.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake