Cloppenburg - Mit einem Gesamtergebnis von 53 416 Kilometern – zusammengeradelt vom 2. bis 22. Mai von 273 Teilnehmern – belegt die Stadt Cloppenburg zurzeit den 36. Platz bei der bundesweiten Aktion Stadtradeln. Das gab die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann am Donnerstagabend bei der Siegerehrung auf dem Vorplatz des Rathauses bekannt.

Insgesamt 321 Kommunen aus ganz Deutschland nehmen an dem Wettbewerb teil, viele sind allerdings noch gar nicht aufs Rad gestiegen. Deshalb wird Cloppenburg wohl noch einige Plätze nach hinten rutschen. Gleiches gilt für die Kategorie „Gefahrene Kilometer pro Teilnehmer“, hier ist Cloppenburg zurzeit auf Rang 58.

Überragender Einzel-Teilnehmer ist der Cloppenburger Rollstuhlfahrer Boris Guentel gewesen, der sich zurzeit auf einen Non-Stop-Trip von Cloppenburg nach Kappeln an der Schlei vorbereitet (die NWZ  berichtete). Das Mitglied des Teams „Black Shadow“ steuerte 2562 Kilometer bei.

Eine sehr gute Leistung zeigten auch die acht Mitglieder des Radsportteams Vahren. Die Rennradfahrer absolvierten insgesamt 6362 Kilometer. Sie gewannen damit nicht nur die Wertung „Gesamtkilometer Team“, sondern mit jeweils 795 Kilometern auch die Kategorie „Kilometer pro gefahrenes Teammitglied“. Die Landfrauen Cloppenburg bildeten mit 35 Teilnehmer die größte Gruppe vor der Stadtverwaltung Cloppenburg mit 22 Teilnehmern.

Der Klimaschutz spielte bei dem Wettbewerb eine große Rolle. Durch das Umsteigen aufs Rad konnten mit den gefahrenen Kilometern 7692 Kilogramm CO² vermieden werden. Denn nach sieben Kilometern Fahrt habe der Durchschnitts-Pkw rund ein Kilo CO² ausgestoßen, erklärte Klimaschutzmanagerin Böckmann.

„Ich finde es super, dass uns so viele Radfahrer unterstützt haben“, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) in seinen Grußworten. Der Verwaltungschef betonte den Beitrag zum Klimawandel und zur Gesundheit. „Wir sind weiter auf einen guten Weg, eine Fahrradstadt zu werden.“