DöTLINGEN - Der Plan des Dötlinger Vereins Lopshof, einen mehr als 3000 Quadratmeter großen Sinnes- und Erlebnisgarten entstehen zu lassen, ist ehrgeizig. Noch ehrgeiziger sind jedoch die Kinder der Grundschule Dötlingen, die mit einem Sponsorenlauf maßgeblich dazu beitragen wollen. Am Freitag, 4. September, soll auf diese Weise Geld zusammengetragen werden.
„Mit Feuereifer dabei“
Rund 123 000 Euro soll der Garten kosten. Die EU hat bereits 30 Prozent der Summe als Leader-Plus-Mittel zugesagt. Jeweils 30 Prozent muss der Lopshof aus öffentlichen und privaten Töpfen, etwa Stiftungen, einwerben. Die verbleibenden zehn Prozent, rund 12 300 Euro, muss er durch Eigenmittel und Spenden finanzieren. „Wir sind auf einem guten Weg“, gab sich Silke Winkler, 2. Vorsitzende Lopshof e.V., optimistisch.
Begründet wird ihr Optimismus auch durch die große Unterstützung, die das Projekt von Seiten der Grundschule erfährt. „Unsere Kinder sind mit Feuereifer dabei, sie wollen lieber heute als morgen laufen“, sagte Schulleiterin Melanie Kahnt. Und Lehrerin Ute Domsky, die den Kontakt zwischen Schule und Lopshof herstellte, versichert: „Die Schüler werden laufen, bis sie nicht mehr können.“
So funktioniert der Sponsorenlauf: Die 124 Schülerinnen und Schüler erhalten Sponsorenzettel, mit denen sie im Kreis der Familie, Freunde und Nachbarn Sponsoren werben sollen. Die Sponsoren legen selbst fest, welchen Betrag sie für jede gelaufene Runde zu zahlen bereit sind. Ob die Kinder am Lopshof laufen oder auf der Heide entlang der Hunte, steht noch nicht fest. Dass eine Runde etwa 350 Meter lang sein wird, dagegen schon.
Baubeginn im Frühjahr
Um 15 Uhr soll die Veranstaltung mit dem Eintreffen der Läufer am Lopshof eröffnet werden. Von 15.30 bis etwa 16.30 Uhr drehen die Kinder ihre Runden, ehe das bunte Rahmenprogramm beginnt. Die integrative Band „Low Rider“ aus Delmenhorst wird mit Musik aus den 80ern für die passende Unterhaltung sorgen, während der Lions-Club Oldenburger Geest das Projekt mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem unterstützt.
Silke Winkler hofft, dass im Frühjahr 2010 alle nötigen Gelder bewilligt sind und mit dem Bau begonnen werden kann. „Dann wollen die Mitglieder des Lions-Club „den Spaten schwingen und mit anpacken“, so Ekhard Kuck, Activitybeauftragter des Lions Club. Dann soll auf dem Gelände ein Wasserspielbereich entstehen, ein Laubengang mit Tastpfählen, ein Sonnengarten, ein gemulchter Rundweg, Stationen zur Sinnesschulung und vieles mehr.
