DöTLINGEN - Ausnahmslos „alte Hasen“ schwingen jetzt im Schützenverein Dötlingen das Zepter. Auf dem Jubiläumsschützenfest anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens wurde Gustav Stasiak mit 36 Ringen zum vierten Mal Schützenkönig. Waldemar Poldner erkämpfte sich mit 35 Ringen die 1. Adjutantenposition. Dierk Hoffrogge legte 34 Ringe hin und verteidigte den Platz als 2. Adjutant.

Den Damenthron bestieg ebenfalls nicht zum ersten Mal Gunda Stasiak, die Ehefrau des Schützenkönigs. Die ebenfalls regierungserfahrene Kerstin Renken steht ihr als 1. Adjutantin zur Seite. Über die Ernennung zur 2. Adjutantin freute sich Helga Schmidt, die bislang nur auf der alljährlichen Weihnachtsfeier als Märchenfee im Mittelpunkt des Geschehens gestanden hatte.

Zum neuen Alterskönig wurde Werner Markus ausgerufen, der gerade erst vor zwei Jahren als Schützenkönig gefeiert wurde. Claus Richter stieg vom 2. zum 1. Adjutanten auf. Seine Ehefrau Ute Richter wurde zweite Königsbegleiterin. Die Proklamation der neuen Würdenträger nahm der stellvertretende Vereinsvorsitzende Uwe Peper im gut gefüllten Saal des Schützenhofes vor. Er berichtete, dass sich 35 Männer und 23 Frauen um die Königswürde beworben hatten.

Vor dem Kettenwechsel bedankte sich der Vorstand bei dem abgehenden Schützenkönigspaar Simon und Daniela Schröder, die am frühen Nachmittag des Himmelfahrtstages zu einem Empfang in ihrem Königsgarten eingeladen hatten und rund 500 Schützen aus den Mitgliedsvereinen des Wildeshauser Schützenbundes sowie Spielleute bewirtete. Dass ausgerechnet Daniela Schröder den Wettkampf um den Jubiläumspokal für sich entschieden konnte, war eine Überraschung für sie. Mit sichtlicher Freude nahm sie den neuen Pokal entgehen. Den traditionellen Alterspokal errang Edith Cording vom Schützenverein Brettorf.

Die Brettorfer Schützen gewannen zudem den Wettbewerb unter den Schützenvereinen in der Gemeinde um den 15-Mann-Pokal. Sie trugen sowohl in der Gruppe der ersten als auch in der der zweiten Mannschaften mit deutlichem Vorsprung den Sieg davon. In der ersten Startgruppe belegte Neerstedt vor Dötlingen den zweiten Platz. In der zweiten Startgruppe rangierte Dötlingen vor Neerstedt auf Platz zwei.