DÖTLINGEN - Das Weihnachtsreiten der Waldreitschule Dötlingen brachte am Sonnabend viele alte und neue Besucher in die Reithalle. Nach dem Adventszauber am 29. November erlebten die Gäste jetzt in der Vereinshalle ein reitsportliches Sieben-Punkte-Programm.

Bei selbst gebackenen Kuchen mit Kaffee, Tee oder anderen wärmenden Getränken wurden als erstes die Ausbilder des Vereins gefeiert. Durch das Programm führte Manuela Knust-Evers. Sie ist selber Dressurreiterin. Ebensoviel Beifall erhielten auch die Weihnachtszwerge mit ihrer Ponyquadrille und die jungen und jung gebliebenen Traditions- Freizeit- und Turnierreiter, die sich unter der Leitung von Reitlehrerin Margret Hoge jeweils sonntags zum Musikreiten treffen. Letztere zeigten eine typische Reitstunde in Form einer Kür.

Spannend wurde es, als Spring-Ausbilder Hendrik van der Veer zum K.O.-Springen um die erstmals ausgerittene „Goldene Springgerte“ einlud. Vier Kandidatinnen hatten den Springsattel auf den Pferderücken gelegt. Am Ende behielt Birte Kramer mit Wallach „Leon“ die Oberhand und durfte die Trophäe mit in ihren Heimatstall nehmen. Zweite wurde Stefanie Ulrich auf „Veit“.

Mit im Rennen waren Julia Fieberg, die zuvor für ihr gutes Abschneiden beim Cup-Reiten im Stilspringen, Wertnote 8,0, ausgezeichnet worden war und Rabea Henning.

Gezeigt wurde ferner eine Mannschaftsdressurkür mit Vera Schröder, Kassandra Meyer, Tatjana Albes und Birte Kramer im Sattel sowie eine L-Dressur-Kür von Annette Debbeler mit ihrem Norweger-Wallach.

Auf dem Pferd zu sehen waren noch einmal die ehemaligen Voltigierkinder von Freya Haas, die, wie schon beim Adventszauber, auf dem Rücken des Voltigierpferdes ihre Übungen zeigten und heute gestandene Damen sind. Schließlich beendete der Weihnachtsmann das Weihnachtsreiten. Bevor es einen Knuddelbären und Leckeres für Reiter und Pferde gab, alles gestiftet von einem Vereinsmitglied, verlangte er aber gestreng einige Weihnachtsgedichte und auch -lieder.