Elsfleth - Vier Wochen lang hatten die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB Zeit, sich auf den anstehenden Aufstiegskampf vorzubereiten. Am Sonnabend tritt die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami um 17 Uhr beim Tabellenachten HSG Wilhelmshaven an, um den zweiten Rang im Duell mit dem punktgleichen TvdH Oldenburg zu verteidigen. Doch Adami muss einige personelle Ausfälle verkraften.
Am schlimmsten hat es Florian Doormann erwischt. Beim letzten Heimspiel gegen die HG Jever/Schortens (28:23) zog sich der Spielmacher einen Kreuzbandriss zu. Am kommenden Freitag wird er operiert und fällt monatelang aus.
Auch Thorben Klostermann wird lange fehlen. Am vergangenen Dienstag brach er sich beim Training die Mittelhand. Zudem kuriert Malte Janßen noch einen Muskelfaserriss aus. „Das soll aber nicht als Ausrede herhalten“, sagt Adami. „Wir hatten in dieser Saison lange Zeit Glück mit Verletzungen. Wir sind trotzdem stark genug, um in Wilhelmshaven zu gewinnen“, sagt der Coach.
Das Hinspiel gewann sein Team deutlich mit 31:23, doch Adami warnt. „Jede Mannschaft spielt zu Hause besser als auswärts. Das Ergebnis aus dem Hinspiel ist kein Maßstab. Wir werden kämpfen müssen wie die Löwen“, sagt der Trainer.
Es stellt sich zudem die Frage nach der Fitness. Jan-Ole Geisler und Maik Finger weilten in den Osterferien zwei Wochen im Urlaub. Zusammen mit den drei Ausfällen war das keine optimale Vorbereitung auf das Spiel in Wilhelmshaven.
Trotzdem könnte sich dieser Sonnabend als Meilenstein in Richtung Aufstieg entpuppen. Der Tvd Haarentor spielt um 19.15 Uhr beim Tabellenführer ATSV Habenhausen. Bei einer Niederlage der Oldenburger und bei einem eigenen Sieg könnte der ETB den ärgsten Konkurrenten um den Oberliga-Aufstieg auf zwei Punkte distanzieren.
Wegen des wesentlich besseren Torverhältnisses betrüge der Vorsprung dann eigentlich sogar gefühlte drei Zähler. Aber zunächst einmal müssen die Elsflether ihre eigenen Hausaufgaben erledigen – in Wilhelmshaven.
