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Hauptrunden-Abschluss in der Eishockey-Regionalliga ECW Sande will neues Selbstvertrauen tanken

Sande - Zum Abschluss der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga Nord wartet auf den ECW Sande ein weiterer Doppelspieltag: An diesem Samstag (19.30 Uhr) trifft der Titelverteidiger (3.) in eigener Halle auf den Adendorfer EC (4.) – am Sonntag (ebenfalls 19.30 Uhr) sind die „Jadehaie“ dann bei den Harsefeld Tigers (6.) zu Gast.

Grundlagen müssen wieder abgerufen werden

Im Rennen um die beste Ausgangslage in der folgenden Playoff-Runde hat die Mannschaft der Trainer Nick Hurbanek und Slawa Koubenski, die die Liga lange Zeit souverän anführte, zuletzt an Boden verloren. Mehr als Platz drei wird wohl nicht mehr drin sein für das Team um Kapitän Sergejs Piskunovs, auch weil man zuletzt häufiger in vielen Bereichen die letzte Entschlossenheit vermissen ließ.„In einigen Spielen war das einfach zu wenig“, sagt auch Hurbanek. „Es ist ja nicht so, dass die Jungs es nicht können. Leider machen wir häufig einen Schritt zu wenig, schirmen das eigene Tor nicht richtig ab, setzen den gegnerischen Keeper nicht unter Druck oder halten uns nicht an die Vorgaben. Das sind alles Grundlagen – die Basics müssen aber auch abgerufen werden.“ Zum Vorrunden-Abschluss wollen sich die Haie nun wieder von ihrer besten Seite zeigen und mit optimaler Ausbeute sechs Punkten neues Selbstvertrauen vor den Playoffs sammeln.

Ausgeglichene Bilanz gegen Adendorf

Personell gibt es wenig Sorgen beim Meister: Verteidiger Eriks Zubulis, der zuletzt krankheitsbedingt gefehlt hatte, steht wieder zur Verfügung. Piskunovs und Jan Holiga haben in Timmendorf leichte Blessuren erlitten, werden laut Hurbanek aber auf die Zähe beißen. Neuzugang Andrew McPherson wird in beiden Partien dabei sein.

Die Bilanz gegen den Adendorfer EC ist nach zwei Duellen ausgeglichen: Dem knappen 4:3-Auswärtssieg folgte eine Heimpleite in gleicher Höhe – allerdings nach Verlängerung. Für die Entscheidung sorgte seinerzeit Ex-Jadehai Dmytro Demianiuk, der aktuell auch der beste Adendorfer Scorer ist. Nach 22 Spielen kommt der Ukrainer auf 22 Tore und 16 Assists und belegt mit 38 Punkten ligaweit Rang zehn.

Außerdem verfügen die Gäste mit Domantas Cypas über den offensivstärksten Verteidiger der Nordstaffel: Der Litauer sammelte in 21 Spielen 33 Zähler und liegt in der Scorerliste auf Platz 20.

Harsefeld Tigers möglicher Playoff-Gegner

Während der AEC im Kampf um Rang vier noch ordentlich Dampf auf dem Kessel hat, können sich auch die Harsefeld Tigers auf Rang sechs noch nicht wirklich sicher fühlen. Verfolger Weserstars Bremen muss (bei drei Punkten Rückstand) ebenfalls noch zweimal ran, ist aber am Sonntag bei den Harzer Falken klarer Außenseiter.

Im direkten Vergleich mit dem Aufsteiger hatte der ECW Sande zweimal die Nase vorn, gewann auswärts mit 6:3 und in Sande mit 4:2 Toren. Besondere Aufmerksamkeit verdient sicher der dänische Angreifer Kristian Kragh – mit 51 Punkten viertbester Scorer im Norden. Und: Sollte sich am Tabellenstand nichts mehr ändern, sehen sich beide Teams schon am kommenden Wochenende in der ersten Playoff-Runde wieder.

Carsten Conrads
Carsten Conrads Sportredaktion
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