Grüppenbühren - Auf ein tolles erstes Turnierwochenende blickt der RV Grüppenbühren: Von Freitag bis Sonntag stellten sich die Springreiter zu diversen Prüfungen. „Das Turnier ist ohne größere Unfälle über die Bühne gegangen. Die Bodenverhältnisse waren annähernd perfekt“, zog Pressewartin Karoline Schulz ein positives Fazit.

Auch das Wetter spielte in diesem Jahr über weite Strecken richtig gut mit. Einzig nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer am Sonnabendmittag musste der Parcourschef André Bloom ein Hindernis umstellen, da sich vorübergehend am Rande des Platzes ein See gebildet hatte. Die regenerprobten Organisatoren waren jedoch vorbereitet und konnten das Geläuf mit Tauchpumpen bis zum Großen Preis am Sonntag wieder optimal herrichten.

Der sportliche Höhepunkt waren die beiden M*-Springen, in dem sich die Bewerber um den Gerd-Wiltfang-Preis beweisen mussten. Nach der ersten Prüfung am Sonnabend führte Svenja Hempel vom RC Hude gleich mit zwei Pferden (Lantzelot und Little Crazy Jumper) das Feld an, während sich mit Torsten Tönjes auf Ludwig’s Lust einer der Favoriten nur auf Rang fünf einreihte. Die zweite M*-Prüfung mit Stechen dominierte am Sonntag Monique Lübke (RUFV Großenkneten) auf Con Abajo. In der Gesamtwertung konnte die Großenkneterin aber nicht mehr an die Spitze reiten – hier stand Svenja Hempel mit Little Crazy Jumper und 84 Punkten auf Platz eins sowie mit Lantzelot (82 Punkte) auf Rang zwei vor Lübcke (79 Punkte). Hempel ist gleichzeitig die erste Reiterin, die zum zweiten Mal den Gerd-Wiltfang-Preis gewinnen konnte.

Kurios war die Entscheidung beim Flutlichtspringen am Sonnabend, das wie üblich zu fetziger Musik und kommentiert vom Comedy-Duo „Frau Ostermann & Frau Krebstakies“ geritten wurde: Jochen Heinemann und Torsten Tönjes bewältigten den Kurs exakt in der gleichen Zeit, so dass die Turnierleitung spontan entschied, den ausgelobten Sonder-Ehrenpreis – einen Flachbildfernseher – zweifach zu vergeben.

Viel Zeit zum Durchatmen haben die Mitglieder des RV Grüppenbühren nach den Springturnieren aber nicht, denn bereits am kommenden Wochenende stehen die Prüfungen im Voltigieren (Sonnabend) und in der Dressur (Sonntag, jeweils 8 Uhr) an.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)