NWZ
mit den Vorstandsmitgliedern Michaela Schwarting und Ralf Buhrmann deutlich geworden.Der Sport im Dorf dürfe nicht benachteiligt werden, sagen sie. Auch künftige Entwicklungen seien zu beachten – etwa mögliche neue Sportangebote oder auch Optionen für Angebote von Hebammen aus der unweit geplanten neuen Wesermarsch-Klinik.
Wie berichtet, drängt die Zeit, weil die Übergabe des Schulgebäudes zum 1. September geplant ist. Ärzte wollen dort eine fachmedizinische Einrichtung betreiben.
Bisher standen eine sogenannte große und eine kleine Lösung zur Diskussion. Nach der vom Turnverein Esenshamm für notwendig gehaltenen großen Lösung könnte die benachbarte Turnhalle um einen Umkleide- und Duschraum sowie eine Schiedsrichterumkleide und ein Außen-WC erweitert werden. Kosten: etwa 58 000 Euro.
Als kleine Lösung (Kosten: etwa 12 000 Euro) hatte die Stadtverwaltung zur Diskussion gestellt, den vorhandenen Außengeräteraum als Umkleideraum für die Fußballsparte herzurichten und auf einen Anbau zu verzichten. Dafür spreche, so die Verwaltung, dass wegen der Schließung der Grundschule Hallenkapazitäten frei werden und Nutzungszeiten so umgelegt werden könnten, dass Fußballer in der Turnhalle vorhandene Sanitär- und Umkleideräume nutzen könnten.
Grundsatzbeschluss
Der Sportausschuss des Stadtrates hat daraufhin diesen Grundsatzbeschluss gefasst: Entsprechend dem Bedarf des Esenshammer Sportvereins sollen Räume in der Sporthalle oder aber in einem Anbau eingerichtet werden.
Bei einem Gespräch mit der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Hans Francksen an der Spitze hat der Sportverein jetzt deutlich gemacht, dass bei der kleinen Lösung zu viel Platz im Geräteraum verloren gehen würde, weil die Sportler aus dem zu einer Umkleide umgebauten Außengeräteraum durch den Geräteraum zu den Duschen in der Turnhalle gehen müssten.
Daraufhin hat die Stadtverwaltung vorgeschlagen, einen etwa 20 Quadratmeter großen Umkleideraum an die Westseite der Turnhalle in Nähe der Duschen mit großer Eigenleistung des Sportvereins anzubauen. Eine Entwurfsplanung für diese Variante mit Kostenprüfung soll jetzt folgen. Die Kosten werden vorläufig auf 30 000 bis 40 000 Euro geschätzt.
Die Duschkapazität in der Halle muss nach Ansicht der Verwaltung nicht erweitert werden, weil der Wasserverbrauch in den Duschen sehr gering sei.
Dieser Umkleideraum-Anbau sei kein vollständiger Ersatz für das, was den Sportlern verloren geht, sagen Michaela Schwarting und Ralf Buhrmann. Über diesen Vorschlag der Stadt müsse jetzt mit der Fußballsparte gesprochen werden.
Veraltete Heizung
Der geringe bisherige Wasserverbrauch sei darauf zurückzuführen, das wegen veralteter Heizungstechnik nicht durchgängig warmes Duschwasser fließe und daher manche Sportler bisher nur kurz oder gar nicht duschen.
Zudem könnte diese Minimallösung zu Nutzungsüberschneidungen führen, die den Sportbetrieb stören. Michaela Schwarting und Ralf Buhrmann befürchten: „Das wird sehr schwierig.“
