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NWZonline.de Sport

Dortmund spielt gegen Final-Fluch von Berlin

26.05.2017

Berlin Der Außenseiter kann es kaum erwarten. Mit bester Laune stiegen die Profis von Eintracht Frankfurt schon am Donnerstag in den Flieger Richtung Berlin-Tegel. Borussia Dortmund reist ganz routiniert erst am Freitag zum DFB-Pokal-Finale an – bis zur letzten Sekunde schottet sich der BVB ab, um seinen Endspiel-Fluch endlich zu besiegen. Die Sehnsucht ist groß.

„In den vergangenen drei Jahren waren wir zwar auch jedes Mal in Berlin, mussten aber mit leeren Händen wieder nach Hause fahren“, sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer: „Es wird höchste Zeit, dass wir wieder gewinnen.“

Ein Sieg nach den bitteren Final-Pleiten gegen den VfL Wolfsburg (2015) und zweimal gegen den FC Bayern (2014, 2016) – und der BVB würde eine extreme Saison voller Höhen und Tiefen mit einem Titel abschließen. Auch wenn der goldene „Pott“ Trainer Thomas Tuchel nicht mehr helfen wird. Der 43-Jährige wird den BVB wohl auch im Fall des Pokalsiegs verlassen, zu heftig ist das Zerwürfnis mit Club-Chef Hans-Joachim Watzke. Auch Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang steht vor dem Absprung.

„Wir haben ein absolutes Highlight vor der Brust“, sagte Schmelzer: „Wir haben die ganze Saison darauf hingearbeitet, einen Titel zu gewinnen.“ Die Köpfe beschäftigt aber weiter das Attentat auf die Mannschaft Mitte April. „Ich habe Angst, in den Bus zu steigen, ich habe Angst, zu den Spielen zu fahren“, gab Shinji Kagawa zu. Weltmeister Matthias Ginter erzählte von „Kopfkino“ in vermeintlich harmlosen Situationen.

Nicht zuletzt unter dem Eindruck des Anschlags in Manchester wird Berlin am Wochenende zur Festung. Neben Zehntausenden Fans aus Dortmund und Frankfurt kommen auch noch 100 000 Menschen zum Kirchentag. Am Donnerstag war auch Barack Obama darunter.

Seit 29 Jahren wartet indes die Eintracht auf einen Titel, vor elf Jahren platzte der Pokaltraum im Finale gegen die Bayern. Zwar ist die schlechteste Mannschaft der Bundesliga-Rückrunde auf dem Papier der Außenseiter. Aber „es ist doch immer das Gleiche – das Gequatsche vor dem Finale ist immer groß, jeder weiß, wie es ausgeht“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic: „Aber keiner weiß es wirklich.“ Auch Trainer Niko Kovac betonte: „Es ist ein Spiel.“ Alles scheint möglich.

Besonders für die Frankfurter ist das Endspiel die ganz große Bühne. Die Partie wird in mehr als 100 Ländern zu sehen sein, in der Halbzeitpause tritt Schlagerstar Helene Fischer auf. Ein Ärgernis allerdings gab es: Eintracht-Abwehrspieler Guillermo Varela hat sich am Montag unerlaubt ein Tattoo stechen lassen. Das Frauenporträt in der Armbeuge entzündete sich – Varela wurde suspendiert.

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