Emden - Die Schulklassen des Max-Windmüller-Gymansiums haben am vergangenen Dienstag wieder die Jahrgangssieger im Drachenboot-Rennen unter sich ausgemacht. Die gute Vorbereitung im Delft sollte sich auszahlen, denn einige Sieger waren kaum mit bloßem Auge zu erkennen. Wie gut, dass die Zeitmessung unter der Leitung von Artur Kasperczyk gewohnt präzise für eine korrekte Auswertung der Rennen sorgte. Doch bereits im zweiten Lauf des Tages mussten Inga Meiser, Mia Rademacher (beide 10b), Malte Balk, Jonas de Boer und Sophia Oskedra (alle 6a) den Film des Zieleinlaufes mehrfach hin und her spulen: Mit 1:09,4 Minute fuhren die 8c und 8d mit absolut identischen Zeiten über die Ziellinie – das hatte es in der Max-Historie noch nicht gegeben.
Insbesondere im neunten Jahrgang wurde diese Entscheidung über den Jahrgangssieg mit großer Spannung erwartet: Im vergangenen Jahr hatte die damalige 8d den Bug noch vorn und startete entsprechend als Favorit ins Rennen. Doch in den drei Läufen zeigte sich, dass es dieses Jahr sehr knapp werden würde.
Ein Wimpernschlag
Bereits im ersten Lauf kristallisierten sich mit den ebenfalls zeitgleichen Klassen 9a und 9b zwei Teams heraus, die im weiteren Rennverlauf um den Jahrgangsthron mitmischen wollten. Ebenso wie im direkten Aufeinandertreffen, bei dem die 9a mit einer Zehntelsekunde vor der 9d lag, trennten auch die Zeiten der Addition der drei Rennen nur einen Wimpernschlag – dieses Mal zugunsten der 9a, die erstmals als jahrgangsschnellste Klasse ins Doppeljahrgangsfinale einzog.
Dort wartete die 10b, die zwar hart kämpfen musste, aber am Ende doch recht deutlich als Siegerboot im einzigen Doppeljahrgangsfinale des Tages vorne lag. Angesichts eines kurzen Gewitters mussten das Doppeljahrgangsfinale der fünften und sechsten ebenso entfallen, wie das der siebten und achten Klassen.
Stattfinden konnte aber zum Abschluss das Rennen zwischen der Oberstufe und den Lehrern, bei dem angesichts einiger Neuzugänge unklar war, wie der Durchgang ausgehen würde. Doch nach einer spannenden Startphase setzte sich die Kondition der Oberstufenschüler durch und brachte den erwarteten Sieg. Die Oberstufe beendete das Rennen mit einer Sekunde Vorsprung auf die Lehrer, die nach 1,08,1 die Ziellinie überquerten.
Unterstützung von DLRG
Damit ging eine spannende Regatta am vorletzten Schultag zu Ende, die von vielen Seiten unterstützt wurde: Neben der DLRG, die den ganzen Vormittag mit einem großen Team für Sicherheit auf dem Wasser sorgte, steuerte die Sparkasse Emden diesem besonderen Event finanzielle Hilfe bei. „Herzlich gedankt sei auch der BBS II für die Bereitstellung ihres Geländes und natürlich dem Emder Ruderverein“, sagte Lehrer Kai Gembler.
