Ganderkesee - Das „Dreamteam“ des Ganderkeseer TV hat schon wieder zugeschlagen: In der Tennis-Verbandsliga der Frauen sicherten sich die Ganderkeseerinnen am Sonntag mit einem 4:2-Heimsieg gegen den THC Lüneburg die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga. Für den GTV war es bereits der sechste Titelgewinn in Folge (Halle und Feld zusammen), seit drei Spielzeiten ist die Mannschaft nun schon ungeschlagen.

„Es ist eine unglaubliche Erfolgsserie“, staunte auch Trainer Patrick Jersch nicht schlecht. Mit einem Blick auf die kommende Saison hält er allerdings auch schon vorsichtig optimistisch fest: „Das muss noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

Im letzten Saisonspiel brauchten die Ganderkeseerinnen mindestens ein Unentschieden gegen Lüneburg. „Aufgrund des Ergebnisses zwischen Brockum und Falkenberg hätten wir im Nachhinein sogar verlieren können. Aber so ist es natürlich ein perfekter Saisonabschluss“, meinte Jersch. Die Gastgeberinnen verzichteten auf den Einsatz ihrer Spitzenspielerin Jantje Tilbürger und stellten Janne Hafermann an Position vier auf. „Das war durchaus eine bewusste Entscheidung, damit alle anderen Spielerinnen noch mal LK-Punkte sammeln konnten“, erklärte der Trainer.

Letztendlich ging der Schachzug auch auf, denn bis auf Teresa Fuchs, die trotz einer überzeugenden Leistung ihrer starken Gegnerin Neele Grandt unterlag (4:6, 0:6), konnten alle GTV-Spielerinnen ihre Einzel erfolgreich gestalten. Kristina Quindt präsentierte sich im Topspiel gegen Jennifer Heidtmann von ihrer besten Seite (6:2, 6:1). Tanja Lindner kämpfte trotz einer Mandelentzündung ihre Gegnerin Sabrina Kukla nieder, nachdem sie im dritten Satz beim Stand von 4:5 und 0:40 drei Matchbälle abwehren konnte (3:6, 6:3, 7:5). Weniger spannend machte es Hafermann gegen Pia Lena Frantzheld und überzeugte bei ihrem Zweisatzsieg mit kraftvollem sowie technisch ausgefeiltem Tennis (6:2, 6:2).

Die Doppel waren prinzipiell bedeutungslos geworden. Quindt/Fuchs setzten sich gegen Grandt/Kraim in drei Sätzen durch. Bei Lindner war der Kraftverlust hingegen zu groß, so dass sie mit Hafermann gegen Kukla/Frantzheld verlor (6:7, 3:6).