Vechta - Basketball-Zweitligist (ProA) Rasta Vechta hat seine Personalplanungen vorangetrieben. Inzwischen haben neun Spieler einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. Gerade erst sind drei dazugekommen: ein Center, ein Forward und ein Guard. So wird der 2,11-Meter-Center-Riese Donald Lawson Rasta treu bleiben. Der US-Amerikaner gehörte in der zurückliegenden Saison zu den beliebtesten Spielern der Vechtaer.
Allerdings waren seine Leistungen durchwachsen. „Für mich war die letzte Saison ein Lehrjahr. Ich habe meine Lektion gelernt und werde diese Erfahrungen nutzen, um ein besserer Spieler zu werden“, sagt der 27-Jährige. „Der Coach und ich haben miteinander gesprochen, und wir sind uns darüber einig, was es braucht, um ein erfolgreiches Team zu sein. Und wir sind uns auch darüber einig, wie ich da reinpasse“, so Lawson.
Ebenfalls nicht gänzlich zufrieden mit den eigenen Darbietungen der Spielzeit 2014/2015 war Rastas Blanchard Obiango. Genau wie Donald Lawson will der deutsche Forward an sich und weiter für Rasta arbeiten: „Auch an mir nagt das Abschneiden der letzten Saison. Ich werde mich für Rasta zerreißen und alles geben, damit wir erfolgreicher sind.“
Blanchard Obiango wird sich neben dem Profi-Sport auch seiner weiteren beruflichen Karriere widmen. Der 27-Jährige beginnt am 1. August ein duales Studium. Er wird an der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta „Business Administration“ studieren und parallel für Rasta-Hauptsponsor Miavit in Essen arbeiten.
Dritter im Bunde der Weiterverpflichteten ist Point Guard Matt Reid. Der gebürtige US-Amerikaner mit deutschem Pass war in der letzten Saison hauptsächlich für das Team Rasta Vechtas in der 2. Regionalliga aufgelaufen und hatte dort fast nach Belieben gepunktet. Aufgrund diverser verletzter Spieler im Profi-Kader kam der 31-Jährige auch zu drei Kurzeinsätzen in der ProA. Nun soll der Spieler aus Las Vegas eine wichtigere Rolle einnehmen. „Ich werde mein Bestes geben, um dem Team dabei zu helfen, die Saisonziele zu erreichen“, freut sich Matt Reid.
Rastas neuer Trainer Andreas Wagner hat nun neun Spieler im Kader, davon sind gleich sieben Deutsche. „Unser Fokus bei der Kaderzusammenstellung lag erst einmal auf den deutschen Spots. Jetzt bin ich mit dem Ist-Zustand sehr zufrieden, und wir können auf anderen Positionen noch intensiver tätig werden“, so Wagner.
