Lemwerder - Rundum zufrieden blickte der Vorsitzende des Sportvereins Lemwerder (SVL), Olaf Lekat, bei der Jahreshauptversammlung zurück auf das vergangene Vereinsjahr: Zehn Jugend- und vier Herrenmannschaften konnte die Fußballabteilung des Sportverein Lemwerder (SVL) für die Saison 2013/14 melden. Zehn von 13 Kindern der Schwimmgruppe bestanden im Intensivkursus ihr Seepferdchen. Das Vereinsleben in der Tennissparte wurde in den letzten Monaten zu neuem Leben erweckt. Die Kooperation mit der SG Aquinet im Jugendbereich Leichtathletik klappte hervorragend. Die Tanzkurse von Monika und Joey Ackermann sind genauso gut besucht wie Reha- und Gesundheitssport oder Tai Chi, und dank des neuen Basketball-Trainers Tim Warnken gehören jetzt 15 Jugendliche zu dessen Mannschaft.
Durchschnittlich 1100 Mitglieder zählte der Verein in den letzten Monaten, hieß es in der Statistik. Kassenwartin Sabine Lekat mahnte jedoch für das neue Geschäftsjahr zum Sparen. „Um wieder mit einer schwarzen Null abschließen zu können, ist es notwendig, jedes Quartal die Finanzen genau zu überprüfen“, sagte die Kassenwartin, bevor sie, ihr Mann Olaf als 1. Vorsitzender sowie Mareike Uhlhorn als 2. Vorsitzende bei den anstehenden Wahlen für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden. Dirk Schumann ist neuer Kassenprüfer.
Gerne hätte sich das gut gelaunte „Dreigestirn“ bei der Vereinsführung Unterstützung gewünscht. Keiner der Anwesenden war jedoch bereit, die Posten zur Koordination der sportlichen Angelegenheiten oder der Veranstaltungen zu übernehmen, so dass diese Ämter vorerst unbesetzt bleiben. Erfreut war Sabine Lekat jedoch, dass Margrit Uhlhorn sie künftig bei der Buchhaltung entlasten wird, um die wachsende Bürokratie auf mehrere Schultern zu verteilen.
Tim Warnken beantragte bei der Versammlung, erneut über einen Zusammenschluss mit dem Lemwerder Turnverein (LTV) nachzudenken. „Schwer fällt es, Sportlern immer wieder erklären zu müssen, dass sie, wenn sie bereits Mitglied im LTV sind, auch noch dem SVL beitreten müssen, um Basketball zu spielen. Das ist, als wenn sich Mutter und Vater streiten. Die Leidtragenden sind dann meistens die Kinder oder in diesem Fall die vielen Lemwerderaner Sportler“, begründete Warnken seinen Antrag. Damit löste er eine angeregte Diskussion aus. Man solle eigene Befindlichkeiten hinten anstellen, argumentierte er. Dem Vorschlag des Vorsitzenden, alle örtlichen Vereine auf sportlichem Gebiet zum Thema „Zusammenschluss“ anzuschreiben, um sie nach ihrer Meinung dazu zu fragen, stieß mehrheitlich auf Zustimmung.
Bärbel Carstensen teilte weiter mit, dass das Training im Fitnessraum nach den Osterferien wieder zu den alten Zeiten aufgenommen wird.
