Oldenburg - Dreikampf mit 62 Jahren

Joachim Frühauf sucht die Herausforderung

Am kommenden Wochenende, 19.11.2016, richtet der Verein für Traditionellen Budosport e.V. einen Dreikampf im Budo aus, für den sich auch Joachim Frühauf angemeldet hat.

„Mein Trainer Alex Hartmann sagte mir bereits im letzten Jahr, dass es eine außergewöhnliche Erfahrung sei, sich dieser Herausforderung zu stellen, insofern habe ich teilgenommen und es war wirklich durchweg positiv für mich“.

Im Letzten Jahr konnte sich der 62-jährige bereits den 3. Platz erkämpfen. Für Joachim ist es daher selbstverständlich, dass er auch in diesem Jahr wieder teilnimmt. Dass er in der Klasse der über 30-jährigen der älteste Teilnehmer ist, stört ihn dabei überhaupt nicht:

„Letztendlich geht es für mich in erster Linie darum, auch unter stressigeren Bedingungen mein erarbeitetes Potenzial abrufen zu können, die Platzierung ist dabei nur zweitrangig“, so Joachim.

Beim Dreikampf starten die Teilnehmer in drei Disziplinen, dem Formenlaufen (Kata), dem Freikampf (Kumite) und dem Tameshiwari (Bruchtest). Wer insgesamt die meisten Punkte in den drei Kategorien erkämpft hat, gewinnt in seiner Klasse.

Der ehemalige „Kapitän auf großer Fahrt“ trainiert seit sechs Jahren zweimal die Woche in Oldenburg und nutzt auch die zusätzlichen Fortbildungsangebote, um sich stetig zu verbessern. So entstand das Foto mit dem gesprungenen Fußstoß nach vorne während des letzten viertägigen Herbst-Intensiv-Seminars, bei dem Joachim sich unter anderem auf den Dreikampf vorbereitet hat. In der Disziplin Tameshiwari müssen die Teilnehmer jeweils einen Bruchtest mit der Hand, dem Fuß und im Sprung ausführen. Der Bruchtest selbst wird aber eigentlich nie trainiert, sondern ergibt sich zwangsläufig aus den Übungen im wöchentlichen Training.

„Der Bruchtest muss optimaler Weise im Geiste bereits ausgeführt worden sein, so dass es bei absoluter Konzentration normal sein sollte, den realen Bruchtest in diesem Sinne nur noch als letzte Bestätigung auszuführen. Dabei muss eine eventuelle Angst vor dem Brett bzw. Versagen über die innere Einstellung und einen konsequenten Willen überwunden werden“, so Joachim.

Früher hatte Joachim berufsbedingt keine Zeit für Sport, kann sich aber inzwischen keine bessere Sportart vorstellen.

„Meine Muskulatur ist deutlich besser geworden, genauso wie meine Beweglichkeit, Koordination und Konzentration. Insofern merke ich auch im Alltag eine deutliche Verbesserung meiner Lebensqualität. Das habe ich aber natürlich auch meiner Konsequenz beim Training zu verdanken“ resümiert Joachim.

Sein Trainer Alex Hartmann kann dies nur bestätigen, denn Joachim gehört zu einem seiner regelmäßigsten Trainingsteilnehmern, der auch gerne mal nach Übungen für Heimtraining nachfragt.

Gewonnen hat Joachim am kommenden Samstag in der Brandsweghalle schon deswegen, weil er teilnimmt. Vielen jüngeren Vereinsmitgliedern ist er damit auch ein Vorbild.

Oldenburg - Der Wettkampf steht bevor: An diesem Samstag richtet der Verein für Traditionellen Budosport ab 9 Uhr einen Dreikampf im Budo aus (Sporthalle Brandsweg).

Und für diesen hat sich auch Joachim Frühauf angemeldet: „Mein Trainer Alex Hartmann sagte mir bereits im vergangenen Jahr, dass es eine außergewöhnliche Erfahrung sei, sich dieser Herausforderung zu stellen. Also habe ich teilgenommen, und es war wirklich durchweg positiv für mich“, meint er.

Im vergangenen Jahr erkämpfte sich der 62-Jährige bereits den dritten Platz. Für Frühauf ist es daher selbstverständlich, dass er auch in diesem Jahr wieder teilnimmt. Dass er in der Klasse der über 30-Jährigen der älteste Teilnehmer ist, stört ihn dabei überhaupt nicht: „Letztendlich geht es für mich in erster Linie darum, auch unter stressigeren Bedingungen mein erarbeitetes Potenzial abrufen zu können, die Platzierung ist dabei nur zweitrangig.“

Beim Dreikampf starten die Teilnehmer in drei Disziplinen: dem Formenlaufen (Kata), dem Freikampf (Kumite) und dem Tameshiwari (Bruchtest). Wer insgesamt die meisten Punkte in den drei Kategorien erkämpft hat, gewinnt in seiner Klasse.

Der ehemalige Schiffskapitän trainiert seit sechs Jahren zweimal die Woche in Oldenburg und nutzt auch die zusätzlichen Fortbildungsangebote, um sich zu verbessern.

In der Disziplin Tameshiwari müssen die Teilnehmer jeweils einen Bruchtest mit der Hand, dem Fuß und im Sprung ausführen. Der Bruchtest selbst wird aber eigentlich nie trainiert, sondern ergibt sich zwangsläufig aus den Übungen im wöchentlichen Training.

„Der Bruchtest muss optimaler Weise im Geiste bereits ausgeführt worden sein, so dass es bei absoluter Konzentration normal sein sollte, den realen Bruchtest in diesem Sinne nur noch als letzte Bestätigung auszuführen“, erklärt Frühauf: „Dabei muss eine eventuelle Angst vor dem Brett beziehungsweise Versagen über die innere Einstellung und einen konsequenten Willen überwunden werden.“

Früher hatte Frühauf berufsbedingt keine Zeit, körperlich aktiv zu sein, kann sich aber inzwischen keine bessere Sportart vorstellen. „Meine Muskulatur ist deutlich besser geworden, genauso wie meine Beweglichkeit, Koordination und Konzentration“, sagt er.

Sein Trainer Alex Hartmann kann dies nur bestätigen, denn Frühauf gehört zu einem seiner regelmäßigsten Trainingsteilnehmern, der gern mal nach Übungen für Heimtraining nachfragt.

Gewonnen hat der 62-Jährige an diesem Samstag in der Brandsweghalle allein deswegen, weil er teilnimmt. Vielen jüngeren Vereinsmitgliedern ist er damit auch ein Vorbild.