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NWZonline.de Sport

Dreimal WM-Gold für deutsche Rodler in Sigulda

16.02.2015

Sigulda Mit drei von vier möglichen Titeln haben die deutschen Rodler die Weltmeisterschaft in Lettland dominiert. Auf der Bahn von Sigulda fuhr am Sonntag nur Olympiasieger Felix Loch knapp an Gold vorbei - er musste sich dem Russen Semen Pawlitschenko geschlagen geben. Zuvor hatten Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt der Konkurrenz keine Chance gelassen. Der Sieg in der Teamstaffel rundete das erfolgreiche deutsche Wochenende ab.

„Es hat einfach nicht ganz gepasst“, resümierte Loch nach seinem Einzel, war mit der Silbermedaille aber „rundum zufrieden“. Die Russen hätten auf der Bahn einen kleinen Trainingsvorteil, erinnerte der Berchtesgadener, wollte aber nicht hadern. „Semen war heute einfach besser, er ist gewaltig gefahren.“

In knapp zwölf Monaten steht die WM-Revanche an. „Nächstes Jahr am Königssee sind dann wir am Zug“, sagte Loch, ehe er in der Staffel dank des Sieges vor Russland und Kanada doch über eine Goldmedaille jubeln konnte. Bundestrainer Norbert Loch sagte: „Ich kann mit dem Auftreten sehr zufrieden sein, vor allem auf der Bahn hier.“

Am Samstag hatten Geisenberger und die Doppelsitzer Wendl/Arlt für einen hervorragenden deutschen Auftakt in die Titelkämpfe im Baltikum gesorgt. Geisenberger setzte sich vor der Russin Tatjana Iwanowa und Teamkollegin Tatjana Hüfner durch und feierte ihr zweites WM-Gold nach 2013. „Es ist schön, so einen Titel zu verteidigen“, sagte sie und zeigte damit, „dass das damals keine Eintagesfliege war“. Hüfner errang nach vier WM-Titeln und einer Vize-Weltmeisterschaft erstmals Bronze. „Wenn man sieht, wie die Saison verlaufen ist, bin ich mit der Medaille sehr zufrieden“, resümierte die Oberhoferin.

Auch Wendl/Arlt wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie schlugen Peter Penz/Georg Fischler aus Österreich und die Südtiroler Christian Oberstolz/Patrick Gruber. „Es ist einfach sensationell“, sagte Arlt. „Wir haben uns im Weltcup immer weiter gesteigert, und das ist die Belohnung“, meinte Wendl, der einer schlimmen Nackenblessur trotzte. Eine Enttäuschung erlebten die Weltcup-Führenden Toni Eggert/Sascha Benecken auf Platz vier. „Wir haben es verschenkt“, sagte Benecken.

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