Oldenburg - Ein großes Ziel verfolgt die Baskets Akademie/OTB in den nächsten Wochen: Wenn es in die kurze Spielpause von Mitte Dezember bis Anfang Januar geht, wollen die ProB-Basketballer mit einer positiven Bilanz dastehen. Um den Weihnachtswunsch zu realisieren, müssen sie die drei Partien bis dahin gewinnen. Schritt eins wollen die Oldenburger im vorletzten Hinrundenspiel an diesem Sonntag (19 Uhr, Sporthalle Haarenufer) gegen den VfL Bochum machen.
„Wir haben uns vorgenommen, das Jahr positiv abzuschließen. Dafür müssen wir aber nach unseren erfolgreichen Auswärtsspielen auch unseren Heimfluch besiegen und endlich wieder in der Sporthalle Haarenufer gewinnen“, meint OTB-Cheftrainer Mladen Drijencic, dessen Team in den vier Spielen vor heimischer Kulisse erst einen Erfolg verbuchte.
Mit insgesamt vier Siegen und fünf Niederlagen liegen die „Akademiker“, die die vergangenen drei Auswärtsspiele gewannen, aktuell auf Rang sieben. Direkt dahinter folgen die Gäste aus dem Ruhrgebiet mit ebenfalls 4:5 Siegen.
Drijencic spricht von einem „Vier-Punkte-Spiel“ gegen die Bochumer, von denen er einige Spieler sogar noch aus seiner aktiven Zeit kennt. Diesen Trumpf will er ausspielen: „Es wird zu einem Duell Jung gegen Alt kommen. Wir wollen unsere Vorteile bei der Schnelligkeit und im athletischen Bereich nutzen, um die erfahrenen Bochumer unter Druck zu setzten.“
Einen Spieler müssen die Oldenburger dabei besonders auf der Rechnung haben: US-Amerikaner Ryon Howard. Der 1,98 Meter große 29-Jährige zählt zu den effektivsten Akteuren der ProB und bringt eine ganze Portion Muskel- und Sprunggewalt mit. Howard führt die Punkt- (15,1 pro Spiel) und Reboundstatistik (10,2) der Bochumer an und bildet den Mittelpunkt der Offensive. Unterstützung erhält er von US-Point-Guard Kendrick Easley (13,8/2,1).
Defizite weisen die Gäste im Distanzwurf auf. Von 155 Versuchen verwandelte der VfL nur 45 (Quote: 29 Prozent). Es wird für die Oldenburger vor allem darum gehen, die Bretter zu kontrollieren – also keine Offensivrebounds abzugeben und den Bochumern keine einfachen Wurfpositionen in Korbnähe zu ermöglichen. Dann sollte auch der Weihnachtswunsch in greifbare Nähe rücken.
