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Duell in Dritter Handball-Liga Taktik-Variante bringt VfL Oldenburg II fast um Derbysieg in Vechta

Lisa Munderloh (am Ball, hier bei der 24:27-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen die LiT Tribe) gelangen in Vechta fünf Treffer für den VfL Oldenburg II.

Lisa Munderloh (am Ball, hier bei der 24:27-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen die LiT Tribe) gelangen in Vechta fünf Treffer für den VfL Oldenburg II.

Nicola Meiburg

Oldenburg/Vechta - „Nichts schmeckt besser als ein Derbysieg“, strahlte Trainer Jonas Schlender nach dem 40:38 (20:17) seiner Drittliga-Handballerinnen vom VfL Oldenburg II (19:11 Punkte/3. Platz) beim abstiegsbedrohten Nachbarn SFN Vechta (7:25/10.). „Das Spiel hatte alles, was ein Derby zu bieten hat“, meinte der Coach, der insbesondere auch zahlreiche Ansätze für Verbesserungen erkannte. Daran will er mit der VfL-Reserve vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (16.30 Uhr, Sporthalle Wechloy) gegen den zweitplatzierten TV Hannover-Baden­stedt (28:4 Zähler) arbeiten.

Im Hinspiel setzte sich der VfL Oldenburg II (am Ball: Maira Völker) erst mit einem Endspurt nach einem 26:27-Rückstand noch 30:27 gegen SFN Vechta durch.

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Das ging schief

„Das Ergebnis sieht knapper aus, als es im Verlauf des Spiels war – auch wenn es am Ende durchaus unentschieden hätte ausgehen können“, sagte Schlender, dessen Team zunächst aus einem 2:5 über die erste Führung (11:10/14.) ein 14:10 (22.) gemacht hatte und zur Pause schließlich 20:17 in Front lag. Nach dem Wechsel zog der VfL II auf 27:18 davon (39.), kam dann aber nicht mit der taktischen Variante der siebten Feldspielerin klar, auf die Vechta setzte. „Ich hätte nicht gedacht, dass uns das solche Probleme bereiten würde“, sagte der Coach. Nach dem 30:27 zogen die Gäste zwar wieder auf 35:28 davon (51.), beruhigten die Derby­stimmung aber damit nicht.

Das muss besser werden

Als Vechta 13 Sekunden vor Schluss beim Stand von 38:39 noch einmal in Ballbesitz kam, lag der SFN-Punktgewinn vor rund 250 Fans in der Luft. Das junge VfL-Team fing aber die Kugel ab. Mit dem 40:38 von Lisa-Marie Fragge endete das heiße Duell. „Größtenteils haben wir ein gutes Spiel gemacht“, resümierte Schlender. „Etwas ärgerlich“ sei es aber schon, „dass wir Vechta wieder ins Spiel gebracht haben. Das muss nächstes Wochenende gegen den Titelverteidiger aus Hannover anders werden.“

Der Ball klebt an der Hand, aber der Spieler nicht am Verein: Joost Sanders verlässt den TvdH Oldenburg am Saisonende und wechselt zum TV Cloppenburg.

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VfL II: Winters, Hempen, Büchert – Munderloh 5, Rebnau 2, Klöcker 4, Prante 2, Menne 1, Friesen 1, Stubbe 2, Kannegießer 9/4, Völker 6, Reinemann 1, Schommartz 3, Fragge 4.

In einer ersten Version dieses Artikels stand, dass der VfL II seinen Vorsprung verspielte, weil er selbst im Angriff auf eine siebte Feldspielerin baute. Diese Taktik-Variante setzte jedoch Vechta erfolgreich ein. Wir haben die entsprechende Passage geändert.

Jan-Karsten zur Brügge
Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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