Cloppenburg - Ausstieg ohne Abstieg? Fabio Bartolone hat vor seinem vorletzten Spiel als Trainer der Drittliga-Volleyballerinnen des TV Cloppenburg die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sein Abschied vom TVC nicht mit dessen Abschied aus der dritten Liga einhergehen wird. Platz neun, den der Drittliga-Dino, der seit Gründung der Liga dabei ist, momentan belegt, ist zwar eigentlich ein Abstiegsplatz, könnte aber am Ende doch noch den Klassenerhalt bringen. Noch schöner wäre natürlich der Sprung auf den achten Rang, den letzten Platz über der Abstiegszone, den aber der FCJ Köln II mit sechs Punkten Vorsprung belegt. Doch auch den hat Bartolone vor dem Spiel beim SV Bad Laer an diesem Samstag (19.30 Uhr) noch nicht aufgegeben. „Wir wollen alles machen, was wir noch tun können – und zwar beide Spiele gewinnen. Dann gucken wir, wo wir am Ende stehen.“
Dass Köln beim Siebten TVA Hürth und zu Hause gegen Meister SSF Bonn noch schwere Spiele hat, ist unbestritten. Bartolone weiß aber auch, dass die Duelle des TVC auswärts mit dem Vorletzten SV Bad Laer und 15 Tage später daheim mit Schlusslicht TV Eiche Horn absolut keine Selbstgänger sind. „Die Halle in Bad Laer wird voll sein und der Anhang des Gegners richtig Stimmung machen. Da werden wir gute Nerven brauchen“, sagt der gebürtige Sizilianer.
Außerdem müsse sein Team im Derby endlich mal auswärts so gut wie zu Hause spielen. Das sei in dieser Saison noch nicht gelungen. Da wird es im letzten Auswärtsspiel natürlich Zeit. Allerdings ist Mittelblockerin Oleksandra Illiushko noch angeschlagen. Sie wird wohl spielen können, aber nicht so lange wie gewohnt. „Roxy hat sie gut vertreten. Ich denke, dass wir mit ihr anfangen und Oleksandra später bringen“, sagt Bartolone über Roxana Hillmann. Der TVC ist im Endspurt, und „Endspurt kann er gut“.
