Lähden - Der 45-jährige gebürtige Thüler Rainer Duen, der jetzt in Minden lebt, wurde am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Vierspänner im emsländischen Lähden Vizemeister. Bereits im vergangenen Jahr konnte der gelernte Pferdewirt die Silbermedaille einfahren. Damit wird Duen auch für Deutschland bei der Weltmeisterschaft der Vierspänner vom 31. August bis 4. September im niederländischen Fahrsport-Mekka Breda starten. Deutscher Meister wurde Georg von Stein, Modautal.

Der Start für den ehemaligen Fahrer des Reit- und Fahrvereins Thüle begann nicht so verheißungsvoll. Mit 56,40 Punkte reichte es in der Dressur nur für den zehnten Platz. Auf der anspruchsvollen Geländestrecke gab Duen noch einmal richtig Gas und war mit 144,77 Punkten zweitbester deutscher Fahrer. Vor dem abschließenden Hindernisfahren lag Duen noch auf dem Bronzeplatz. Auf den Silberrang rangierte Lokalmatador Christoph Sandmann.

Doch dank seines fahrerischen Könnens fiel nur ein Kegel. Sandmann leistete sich 5,26 Strafpunkte und dadurch fuhr Duen mit knapp zwei Punkten Vorsprung auf den Silberplatz. Zusammen mit seinem Fahrerkollegen Dirk Gerkens holte sich Duen den Länderpokal mit 441,07 Punkten.

1997 und 2004 war Duen schon Deutscher Meister. Der ehemalige thüler Sportsmann war mit der Silbermedaille hochzufrieden. „Das ist für mich ein tolles Ergebnis. Ich freue mich über die Vizemeisterschaft“, sagte Duen.

Großes Lob zollte Duen der Pferdesportgemeinschaft (PSG) Lähden für die Ausrichtung des Turniers. „Es war eine Topveranstaltung. Man kann mit dem Ausrichter um Cheforganisator Christoph Sandmann nur Komplimente aussprechen. Das war beste Werbung für den Fahrsport“, so Duen.