ECKFLETH - ECKFLETH - Zahlreiche Besucher fanden am vergangenen Wochenende den Weg in die Moorriemer Reithalle zum traditionellen Osterturnier. Am Freitag, als die Jungpferde an den Start gingen, trafen sich viele Besucher zum Fachsimpeln oder zum Klönen. Künstlerpech: Damit ihr Jungpferd eine möglichst gute Figur macht, hatte eine Reiterin dem Tier ein Schweiftoupet verpasst, das sich allerdings während der Prüfung löste und herausfiel.
Am Sonnabend standen die schwersten Prüfungen des Turniers, eine M-Dressur und ein M-Springen, auf dem Programm. In der Dressurprüfung Klasse M konnte sich Tina Richter-Vietor vom RV Ganderkesee gleich zweimal platzieren. Sie siegte mit ihrem Pferd Royal Flair und erreichte den 3. Platz mit ihrem Pferd Felina. Carola Straube- Thiel konnte sich den zweiten Platz sichern. Besonders gut besucht waren die Springprüfungen am Nachmittag. Die Zuschauer feuerten die Reiter an und versuchten sie mit Schnalzen und „Hop“-Rufen zu noch schnelleren Ritten zu motivieren.
Richtig spannend wurde es am Abend im M-Springen mit Siegerrunde. Acht Reiter hatten sich für das Finale qualifiziert und nahmen den Wettkampf gegen die Uhr auf. Nachdem Annika Brüggen mit ihrem Pferd „Radisson“ einem schnellen Ritt vorgelegt hatte, sah es so aus, als hätte sie den Sieg schon in der Tasche. Sönke Kind bewies jedoch, dass es noch schneller geht und sicherte sich mit einem rasanten Ritt den Sieg. Besonders erfolgreich war auch Neele Witte vom RV Ovelgönne. Sie ließ gleich zweimal in den L-Dressuren die Konkurrenz hinter sich und erkämpfte in einer weiteren L-Dressur den 3. Platz. Auch in der Mannschaftsdressur nahm der RV Ovelgönne den Sieg mit nach Hause. Die Mannschaft des gastgebenden Vereins sicherte sich einen guten 3. Platz knapp hinter dem RV Sturmvogel Berne. Besonders große Unterstützung erhielten die Moorriemer Reiter von ihren Vereinskameraden. Sie feuerten sie während der Ritte mit Parolen und Rufen an und sorgten für gute Stimmung.
Zufrieden mit dem Ablauf des Turniers war auch Wolfgang Wetjen, Vorsitzender des Vereins. „Mein Dank geht an die Sponsoren und das tolle Helferteam“, sagte er.
Einen Osterscherz hatten sich einige Unbekannte erlaubt. Sie hatten in der Nacht von Freitag auf Sonnabend den menschengroßen Osterhasen, den der Verein jedes Jahr als Maskottchen zum Osterturnier aufstellt, entwendet. Am Sonntag wurde der Hase wohlbehalten (vom stellvertretenden Bürgermeister) wieder zurückgebracht.
Die Ergebnisse des Turniers
unter www.psvwe.de
