EDEWECHT - Auch von der äußerst unglücklichen Niederlage gegen Schwerin haben sich die Edewechter Zweitliga-Handballer nicht aus der Fassung bringen lassen. Das Team reist deshalb motiviert und optimistisch nach Lübeck zur Partie gegen den Tabellensechsten VfL Bad Schwartau. In der Holstenhalle ist eine große Zuschauerkulisse zu erwarten (Sonnabend, Anpfiff 18 Uhr).

Die Edewechter haben gegen die Bad Schwartauer noch etwas gutzumachen, denn beim Hinspiel in der Breeweghalle zeigte der VfL eines seiner schwächsten Saisonspiele und verlor ohne große Gegenwehr mit 25:34. Jetzt will es der VfL besser machen und die Partie offen gestalten. Allerdings sind einige Akteure beim VfL angeschlagen. So zog sich Sebastian Redeker beim letzten Training eine Fußverletzung zu, als er mit dem Sprunggelenk umknickte. Ob er einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten. Auch der Einsatz von Steffen Köhler ist krankheitsbedingt fraglich ebenso wie der von Janik Köhler. Dennoch sei man gutes Mutes, so Edewechts Coach Arek Blacha. Auch der Gegner aus Bad Schwartau muss der langen Saison Tribut zollen und wird nicht seine Bestformation aufbieten können.

Das Team von Spielertrainer Thomas Knorr ist natürlich aber klar favorisiert. Der 38-jährige Knorr ist ehemaliger langjähriger Nationalspieler. Er warf für das DHB-Team 199 Tore in 83 Begegnungen.

Für die Edewechter steht nach der Partie in Lübeck dann das letzte Heimspiel der diesjährigen Zweitliga-Saison am Sonnabend, 15. Mai, um 18 Uhr in der Breeweghalle gegen den Mitaufsteiger VfL Potsdam auf dem Programm. Letztes Saisonspiel des VfL ist am Sonnabend, 22. Mai, beim SC Magdeburg II (18 Uhr).

Busabfahrt am morgigen Sonnabend zum Spiel gegen VfL Bad Schwartau ist um 12.15 Uhr ab Breeweghalle.