EDEWECHT - Sie vertraten die Farben des Ammerlandes und die ihrer Schule mit großem Erfolg: Die Handball-Mannschaft der Astrid Lindgren-Schule (ALS) Edewecht kehrte von den „Special Olympics“ aus München mit Goldmedaillen zurück. Die gesamte Schule feierte mit den Sponsoren jetzt diesen unerwarteten Erfolg und ehrte das Team, das bei den Olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung so hervorragend abgeschnitten hatte. Gern stand die erfolgreiche Mannschaft Mitschülern Rede und Antwort und berichtete über unvergessliche, beeindruckende Tage.

Alex, Artur, Bernhard, Christian, Christian, Daniel, Franziska, Jannik, Michelle, Rojhat und Steffen heißen die Spieler, die bei den „Special Olympics“ antraten.Trainiert von den Studenten Johanna Luhr und Lara Tscherney und dem pädagogischen Mitarbeiter der ALS, Ronald Kühn, wuchs das Team in München über sich hinaus.

Nach fünf Klassifizierungsspielen mussten drei weitere Begegnungen in der Hauptgruppe absolviert werden. Dabei war die Mannschaft der ALS Edewecht zweimal erfolgreich. Das dritte Spiel endete unentschieden. Dank des besseren Torverhältnisses konnte der erste Platz in der Gruppe behauptet und damit Gold gewonnen werden.

„So etwas hatten wir noch nie“, strahlte Schulleiter Dr. Arend Lüschen, der auf Schüler und Betreuer mächtig stolz ist. Ein Dank ging auch an die Sponsoren, die das Projekt „Arbeitsgemeinschaft Handball“ mit Ziel Olympia-Teilnahme erst möglich gemacht hatten. Dank Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft und mit Unterstützung von Kreis und Gemeinde

Eigentlich sollte zum Ende dieses Schuljahres das Handball-Projekt, das die ALS zusammen mit der Uni Oldenburg anbot, auslaufen. Jetzt wird überlegt, ab Februar nächsten Jahres die Handball-AG mit den Trainerinnen Johanna Luhr und Lara Tscherney fortzusetzen. Da einige Schüler der erfolgreichen Mannschaft die Schule im Sommer verlassen, würden neue Jugendliche aufgenommen. In zwei Jahren könnte das neue Team erneut an „Special Olympics“ teilnehmen. Darüber hinaus könnte sich Schulleiter Lüschen auch vorstellen, gezieltes Fördertraining auch auf andere Sportbereiche zu übertragen, wie etwa Leichtathletik.