EDEWECHT - In erster Linie als erste Standortbestimmung für die neue Handball-Zweitliga-Saison sieht Edewechts Trainer Arek Blacha die Pokalpartie der ersten DHB-Hauptrunde am heutigen Freitag (Anpfiff 20 Uhr) in der Manfred-Schmidt-Sporthalle gegen Liga-Konkurrent HSG Varel: „Nach den vielen Testspielen ohne Konsequenz geht es jetzt darum, sich in einem Spiel mit großem Erwartungsdruck zu behaupten.“ Natürlich wolle man versuchen, die zweite Runde zu erreichen, so Blacha weiter. Wie weit ist sein Team eine Woche vor dem Saisonstart?

Es sei auch gut, so Blacha, dass man nach dem Pokalspiel in Altjührden gleich am Sonnabend und Sonntag beim Turnier der HSG Barnstorf-Diepholz beteiligt ist, bei dem man mögliche Fehler aus dem Varel-Spiel gleich verbessern könne. Das Turnier um den „Sparkassencup“ in Diepholz ist gut besetzt mit Teams der zweiten und dritten Liga und dem litauischen Meister Dragunas Klaipeda, gegen den die Edewechter noch einmal am Dienstag, 24. August, in eigener Halle antreten.

Das Augenmerk der Edewechter ist aber zunächst einmal auf die Pokalpartie am heutigen Freitag gegen Varel gerichtet. Auf jeden Fall nicht mit dabei ist VfL-Spielmacher Maris Versakovs, der seine Verletzung (Muskelfaserriss) noch weiter auskurieren muss. „Er soll ja schließlich beim Punktspielauftakt gegen Hildesheim fit sein, und da wollen wir jetzt nichts riskieren“, erklärte Blacha.

Ansonsten sind alle anderen Edewechter aber fit und freuen sich mächtig auf das Spiel gegen Varel. Arek Blacha: „Man merkt es im Training am Einsatz und am Engagement, dass alle heiß auf die Pokalpartie sind.“ Auf der Position von Versakovs werden sich vermutlich Robert Delinac und Jannik Köhler abwechseln.

Blacha sieht Varel deutlich in der Favoritenrolle. Sein Trainerkollege Peter Kalafut habe eine gute junge, schnell spielende Truppe beisammen mit einem starken Torwart Andre´Seefeldt und weiteren herausragenden Feldspielern. Blacha nannte als gefährlichste Leute Tim Coors, Lukas Kalafut und Jan Molsen. Aber sein Team werde sich in Altjührden nicht verstecken und alles daransetzen, eine Pokalüberraschung zu landen.

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