EDEWECHT - Groß war die Freude auf Seiten des VfL Edewecht nach dem 31:28-Heimsieg in der 2. Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin II.

Während die Spieler nach dem Abpfiff vor den Fans ihren Erfolg mit einer kleinen Showeinlage feierten – man „kegelte“ sich um – stand Trainer Arek Blacha lächelnd, aber in sich versunken daneben. Denn am Ende war es doch noch mal knapp geworden. Eigentlich unnötig, führten die Hausherren doch über die gesamte Spielzeit, teilweise sogar mit sechs Toren Vorsprung. „Die Punkte sind natürlich herzlich willkommen, aber wir haben die Zügel zu stark schleifen lassen“, so der Trainer. Uneingeschränkt erfreulich aber war die Leistung von Jörn Wolterink, der gleich 11mal traf. Nur einmal, dafür aber spektakulär, traf Torwart Benedikt Wendler. Mit der Pausensirene konnte er einen Wurf über das ganze Feld im leeren Tor der Füchse unterbringen. Die Gäste hatten kurz zuvor ihren Torwart für einen weiteren Feldspieler ausgewechselt, um noch den Rückstand zu verkürzen.

Auch in der zweiten Spielhälfte waren die Berliner harmlos im Spiel nach vorne. Vor allem das Überzahlspiel wurde nicht ausgenutzt. Das bemängelte auch Füchse-Trainer Alexander Haase, der in der Pressekonferenz aber keine Ausflüchte suchte. „Auch das Fehlen von Fabian Böhm darf nicht als Entschuldigung für unsere Niederlage gelten. Wir haben unsere Überzahlsituationen schlecht zu Ende gespielt.“

Die rund 400 Zuschauer in der Heinz-zu-Jührden-Halle feierten nach dem Abpfiff die gelungene Premiere in der umbenannten Halle. Das nächste Spiel der Edewechter findet am Sonnabend in Dessau statt. Ob Christoph Buyny mitwirken kann ist fraglich. Er musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden.

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