EDEWECHT - Edewechts Trainer Arek Blacha war nach dem Spiel in der Dritten Liga gegen Eintracht Hagen trotz des 31:27-Sieges nicht so ganz zufrieden mit seinen Team. Er meinte: „Wir hatten in der Pause gesagt, dass wir wieder bei Null anfangen. Was dann passiert ist, muss ich erst verarbeiten, da werde ich jetzt nichts mehr dazu sagen“.

Hätten die Hausherren nicht nach dem ersten Durchgang deutlich und auch hochverdient mit 18:6 geführt, wären die Gäste aus Nordrhein-Westfalen als Sieger aus der Halle gegangen. Der VfL ruhte sich in der zweiten Halbzeit zu sehr auf dem deutlichen Vorsprung aus und fand dann nicht mehr den Weg zurück ins Spiel. Bezeichnend für die zweite Halbzeit ist der Zeitraum zwischen dem 29. und 30. Tor der Edewechter. Zehn Minuten mühten sich die Gastgeber, um diesen Treffer zu erzielen. So musste der VfL zum Schluss doch noch ein wenig um den Sieg zittern.

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Die Eintracht aus Hagen konnte zwar den Rückstand bis auf vier Tore verkürzen, musste aber auf Grund der vollkommen verpatzen ersten Hälfte die Rückfahrt mit leeren Händen antreten.

Bei den Gastgebern verdienten sich vor rund 300 Zuschauern Torhüter Gasiorowski und Jörn Wolterink mit neun Treffern Bestnoten.