EDEWECHT - Mit dem 31:40 beim VfL Bad Schwartau bezogen die Edewechter Handballer ihre zweithöchste Niederlage der Saison in der 2. Bundesliga. Noch vor einer Woche kassierte der VfL im Heimspiel gegen den Tabellendritten Post Schwertin lediglich 25 Tore.
Edewechts Coach Arek Blacha sah deshalb auch die Probleme bei der Partie vor allem in der Hintermannschaft. seines VfL Vor einer Woche zeigten wir noch die beste Abwehrleistung und jetzt war es die schwächste. Auch die Torhüter hätten nicht helfen können. Man habe verschiedene Abwehrsysteme ausprobiert, aber nichts hätte genutzt. Im Zweikampf Mann gegen Mann haben seine Spieler meistens verloren. Da ist es dann egal, was für ein System man spielt, so der Trainer. Starke Leistungen im Angriff aber hielten die Ammerländer bis zehn Minuten nach der Halbzeit im Spiel.
Zur Pause führte Bad Schwartau lediglich mit 20:18 und in der 38. Minute hieß es 24:23. Vier Tore der Schwartauer hintereinander aber brachen dann die Moral der Edewechter. Jetzt wurde auch im Angriff sehr viel verworfen. In den letzten zehn Minuten habe man gemerkt, dass seine Spieler nur noch auf den Schlusspfiff warten, erklärte der Coach.
Große Vorwürfe aber könne er keinem Spieler machen. Der Wille war vorhanden, aber dann fehlte einfach auch die Kraft. In den Spielen zuvor habe seine Mannschaft immer am oberen Limit gespielt. Als der VfL ab der 39. Minute in größeren Rückstand geriet, konnte man keine Kraftreserven mehr mobilisieren. Hinzu kam, dass eine große, lautstarke Kulisse von über 2000 Zuschauern die Bad Schwartauer immer nach vorne trieb. Das Team aus Schleswig-Holstein hatte beim Spieltag zuvor deutlich in Emsdetten verloren und auch deshalb ging das Team von Thomas Knorr doppelt motiviert in das Match.
So eine Reaktion erhoffe sich Blacha nun aber auch von seinem Team, wenn es am nächsten Sonnabend im letzten Heimspiel der Saison gegen den Mitaufsteiger VfL Potsdam geht (18 Uhr).
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