Edewecht/Otterndorf - „Wir sind einfach überwältigt von diesen fantastischen Ergebnissen, damit haben wir wieder mal bewiesen, wir sind die Besten im Nordwesten.“ Stefanie Drebing, Ortsjugendleiterin bei den Johannitern Edewecht, ist einfach nur stolz auf ihre Truppe, die jetzt beim Landeswettbewerb Niedersachsen/Bremen ordentlich abräumen konnte. Denn: Zweimal Platz eins beim Wettkampf bedeutet, dass Edewecht in der Gruppe B und C den Landesverband 2019 in Berlin beim „Tag der Retter“ vertreten darf. Die Gruppen A und S aus Edewecht landeten auf Platz fünf.
Damit hatte beim Wettkampfauftakt wohl niemand mit gerechnet. Freitag fuhr der Bus mit Sonnenschein vom Marktplatz in Edewecht los gen Ottendorf, wo die jungen Johanniter eher durchwachsenes Wetter erwartete. Doch Regen und Wind konnte keinen von ihnen abhalten, das Können unter Beweis zu stellen. Die Konkurrenz wollte schließlich auch gewinnen, und die war zahlreich erschienen. Mehr als 1200 Johanniter und Gäste waren vor Ort, darunter 60 Mannschaften, eine davon aus Griechenland, sowie zwei Schiedsrichter aus Großbritannien und Russland. Die Johanniter selbst stellten 23 Teams.
Die Aufgaben für die A-, B-, S- und C-Mannschaften aus Edewecht bestanden in einem schriftlichen Test, Praxistest und Tragetest. A steht dabei für Sanitätshelfer ab 16 Jahre, B für Jugendliche ab zwölf Jahre, C für Sechs- bis Zwölfjährige und S für aktive Helfer aus dem Rettungsdienst.
Die C-Mannschaften mussten noch einen Kreativtest absolvieren. Für die A-Mannschaften stand zudem eine Herz-Lungen-Wiederbelebung und für die S-Mannschaft eine sogenannte erweiterte Herz-Lungen-Wiederbelebung auf dem Prüfungsprogramm. Keine leichten Aufgaben, aber die Edewechter schafften es und konnten so an ihre Erfolge in der Vergangenheit anknüpfen.
„2016 waren die Edewechter Johanniter zum ersten Mal mit zwei ersten Plätzen dabei und konnten so den Landesverband Niedersachsen/Bremen beim Bundeswettkampf 2017 in Koblenz vertreten“, so Stefanie Drebing. Bei dem Bundeswettkampf wurden in der Gruppe B der sechste Platz und in der Gruppe C der siebte Platz erreicht.
