EDEWECHT - Bei den „Special Olympics“, den Olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung, die von kommenden Sonntag, 20. Mai, bis Freitag, 25. Mai, in München stattfinden, werden auch die Farben des Ammerlandes vertreten sein. Eine Mannschaft der Edewechter Astrid Lindgren-Schule (ALS) wird beim Handballturnier antreten.

Vor zwei Jahren begann eine Zusammenarbeit zwischen der ALS und der Universität Oldenburg. Unter anderem entstand eine Handball-AG, die sich regelmäßig einmal wöchentlich am Nachmittag trifft. Geleitet wurde dieses Angebot von den beiden Studentinnen Johanna Luks und Lara Tscherney in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Mitarbeiter der Schule, Ronald Kühn.

Ziel dieser Handball-AG ist es, die teilnehmenden Schüler im Alter von jetzt 14 bis 18 Jahren gezielt auf das Turnier bei den Spielen vorzubereiten. Hier konnte Johanna Luks ihre Erfahrungen mit einbringen, ist sie doch selbst aktive Handballspielerin.

Sie konnte im Laufe der vergangenen Monate den Spielern große Fortschritte im Spielverständnis und in der mannschaftlichen Geschlossenheit bescheinigen. Beim Training üben Mädchen und Jungen verschiedene Spielzüge ein und intensivieren das Verhalten in Angriff und Abwehr.

Eines scheint sicher: Die Fahrt nach München und die dortige Teilnahme am Turnier wird für alle ein riesiges Erlebnis. Dank privater Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft und mit Unterstützung der Gemeinde und des Landkreises sind die Kosten für den insgesamt fünftägigen Aufenthalt abgedeckt. Auch einheitliche Trikots konnten angeschafft werden.

Für die Schüler selbst ist die Teilnahme eigentlich schon Erfolg genug. Unabhängig vom Ausgang läuft das Handball-Projekt mit Ende des Schuljahres an der ALS Edewecht aus. Schon jetzt wird die Zusammenarbeit zwischen der Uni Oldenburg und dieser Schule, übrigens die erste ihrer Art im sportlichen Bereich, als Erfolg gewertet. Deshalb sind nicht nur die Schüler darauf gespannt, wie es nach den Sommerferien weitergeht.