EDEWECHT - Seit vielen Jahren pflegen sie freundschaftliche Kontakte, die jetzt weiter vertieft wurden: die Rede ist von den Mitgliedern der Kyffhäuser-Kameradschaften Edewecht und Stade. Vergangenes Wochenende war erneut eine Gruppe von 17 Stadern in der Gemeinde. Dieses Treffen war das 18. seiner Art. Wettbewerbe und der Klönschnack standen dabei im Mittelpunkt. Ein Vergleichsschießen um den Wanderpokal der Kyffhäuser, ein Glücksschießen, an dem sich jeder der Gäste und Gastgeber beteiligen konnte, und Kartenspiele wie Skat, Rommé oder Kniffel prägten den Tag. Geklönt wurde vor allem an der Kaffeetafel und beim gemeinsamen Abendessen.
Die freundschaftlichen Beziehungen beider Kyffhäuser Kameradschaften entstanden, als der Edewechter Edo Kruse vor gut 20 Jahren aus persönlichen Gründen nach Stade kam und dort auch bald den Vorsitz des dortigen Vereins übernahm. Seitdem besuchen sich die Mitglieder beider Vereine im jährlichen Wechsel.
Neben dem gemütlichen Beisammensein und dem Vergleichsschießen stehen stets auch Besichtigungen auf dem Programm. So haben die Stader diesmal auf ihrer Anreise am Vormittag noch an einer Stadtführung in Oldenburg teilgenommen, bevor es weiter nach Edewecht ging.
An dem Freundschaftstreffen beteiligten sich auch Mitglieder der Jugendgruppe in der Kyffhäuser-Kameradschaft Edewecht. „Wir gehören zu den wenigen Kyffhäuser-Kameradschaften, die jugendliche Mitglieder haben“, so der Edewechter Vorsitzende Gerold von Aschwege. 15 Jugendliche und Kinder ab zehn Jahren gehörten zur Edewechter Kameradschaft. Sie können sich am Schießen und an verschiedenen Freizeitprogrammen wie Zeltlager in den Sommerferien beteiligen. Der Verein sei, so von Aschwege, jederzeit gern bereit, weitere neue (jugendliche) Mitglieder aufzunehmen.
