Edewechterdamm - Nach der Pokalschlacht wurde im legendären Vereinslokal Duhme die Nacht zum Tag gemacht. Es gab im Clubzimmer ein Essen mit Offiziellen und den Endspielmannschaften“, erinnert sich Ulpts. Zuschauer waren auch mit dabei. „Sie sammelten untereinander Geld ein, und gaben anschließend der Mannschaft eine Flasche Jägertropfen aus“, berichtet Werner Bastian. Eine Kiste Bier wurde auch mal springen gelassen. „Der Wirt gab natürlich auch einen aus“, so Ulpts.
Eine Geld-Prämie gab es für die Pokalhelden nicht, wie sowohl Bastian und Klose als auch Ulpts betonten. „Mit Geld war es damals im Amateurfußball nicht so wie heute“, sagte Bastian. Zumal der TuS damals kein reicher Verein gewesen sei. Es zählte die Gemeinschaft. „Es waren komplett andere Zeiten. Wir waren damals alles Arbeiter gewesen. Das hat uns unter anderem zusammengeschweißt. Es waren schöne Zeiten, auf die ich bis heute angesprochen werde“, sagt Bastian. Auch für die Zuschauer blieb dieser Tag und das Endspiel unvergessen. Wie zum Beispiel für Horst Mecking. Er war damals 16 Jahre alt und drückte dem TuS Edewechterdamm die Daumen. „Das war ein tolles Erlebnis gewesen“, sagte Mecking. Der TuS habe damals eine richtig gute Mannschaft gehabt. Ein starker Spieler sei unter anderem Oskar Förster gewesen. Mecking: „Er war die Seele des TuS-Spiels.“
