EHREN - „Familien bewegen den PSV“: Unter diesem Motto beteiligt sich der Pferdesportverein (PSV) Löningen-Ehren an einem Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es soll Strategien zur Gewinnung von Familien als Ehrenamtliche in Reitervereinen entwickeln und testen. Wissenschaftlich begleitet wird das vom Bundesfamilienministerium geförderte Vorhaben vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS, Frankfurt), und von der DOSB-Führungsakademie.
Projektgruppe startet durch
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in Warendorf hat neben dem PSV Löningen-Ehren bundesweit zehn weitere Vereine als Teilnehmer ausgewählt. Bis August 2012 wollen Petra Lünswilken, Sabine Eilers, Beate Dulle und Sandra Raker verschiedene Aktivitäten planen, und umsetzen. Ihre Erfahrungen werden sie in „Workshops“ mit Vertretern aus den anderen Teilnehmervereinen sowie Verantwortlichen der FN, des DOSB sowie des ISS diskutieren, und analysieren. Die Ergebnisse werden als Diplomarbeit veröffentlicht.
Intensivere Ansprache
In ersten Treffen hat die PSV-Projektgruppe festgestellt dass die Eltern der Kinder und Jugendlichen im Verein stärker als ins Vereinsleben einzubeziehen sind. So lassen sich die Aktivitäten des Vereins, etwa bei Turnieren, stützen. Als erster Schritt wurde festgelegt, dass in Frage kommende Eltern verstärkt angesprochen werden, um ihnen die Notwendigkeit der Unterstützung ihrer Kinder im Reitsport aufzuzeigen. Zudem sollen die Abläufe bei einem Turnier besser erläutert werden, um so die Motivation der Eltern zur Mitwirkung zu stärken. Diese Aktivitäten sollen die Identifikation mit dem Verein stärken, und Eltern Chancen bieten, das Hobby ihrer Kinder mitzuerleben.
Anfang Oktober erfolgt die Teilnahme am „Symposium für Pferdesportvereine“ in Warendorf. Hinzu kommen Turnierbesuche, ein Herbstausritt mit Fahrradtour für die Eltern, und ein Vereinsturnier für die ganze Familie Mitte Dezember.
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