Frage:
Hand aufs Herz, Herr Wenninga, wie viele Stunden haben Sie und Ihr Team mit der Organisation zugebracht?Wenninga:
Ich kann hier nur für mich selbst sprechen. Wenn das Jahr 365 Tage hat, reicht eine Stunde pro Tag nicht. Wir haben neben dem Friesischen Brauhaus als Hauptsponsor etwa 130 weitere, die alle betreut werden müssen.Frage:
Sie konnten erneut eine Rekordbeteiligung verbuchen. Hatten Sie diese Resonanz erwartet?Wenninga:
Man konnte es schon vorfühlen. Wir halten steten Kontakt zu Veranstaltern vergleichbarer Läufe. Wenn man die 2000er-Grenze erst einmal geschafft hat, dann ist das leichter.Frage:
Sie hatten in diesem Jahr mit Rodgers Rop einen der ganz Großen im Teilnehmerfeld. Wie schaffen Sie es immer wieder, internationale Spitzenläufer aus dem Hut zu zaubern?Wenninga:
Wir arbeiten schon lange mit den gleichen Agenturen zusammen. So sprang im vergangenen Jahr die spätere Siegerin Tegla Loroupe ein.Frage:
Die Siegerzeiten lagen deutlich unter Streckenrekorden. Sind diese noch zu toppen?Wenninga:
Natürlich sind die zu toppen.Frage:
Mit Carsten Eich gewann 1998 letztmals ein deutscher Athlet den Jever-Fun-Lauf. Wird es nicht Zeit für einen Sieger aus Friesland?Wenninga:
Wir würden es schon gern sehen, wenn ein Sportler aus der Gegend einmal den Hauptlauf gewinnen würde. Beispielsweise könnte sich Stephan Immenga aus Ostfriesland, der schon seit Jahren über 10 Kilometer gewinnt einmal beim über zehn Meilen anmelden.Otto Wenninga, Organisationsleiter des Jever-Fun-Laufs sieht bei den Rekordzeiten noch Luft nach oben.
