Friesoythe/Bevern - Die Fußball-Bezirksligisten Hansa Friesoythe und SV Bevern müssen am Wochenende Auswärtsspiele bestreiten. Hansa gastiert bei BW Lüsche und der SV Bevern tritt im Dammer Dersa-Sportpark an. Die beiden Spiele werden am Sonntag, 15 Uhr, angepfiffen.

BW Lüsche - Hansa Friesoythe. Dass die Lüscher noch gar keinen Punkt auf ihrem Konto haben, schmeckt Hansas Trainer Hammad El-Arab überhaupt nicht. „Sie werden alles daran setzen, ihren Fehlstart mit einem Sieg gegen uns wieder wettzumachen“, sagt er. Dass die Lüscher in ihren Reihen viel Qualität besitzen, ist für ihn nichts Neues. „Lüsche hat viele starke Einzelspieler, die schon höherklassig gespielt haben“, sagt El-Arab und zählt dabei die Namen Thorsten Brak, Klaus Schmunkamp, Ercan Ablak und Torhüter Henning Reichenbach. Die Liste ließe sich noch beliebig fortführen.

Angesichts der Stärke des Gegners fordert Friesoythes Trainer ein konzentriertes Auftreten von seiner Mannschaft. „Wir müssen unsere Fehler minimieren und versuchen, intelligent zu spielen“, sagt er. Gerade auf dem kleinen Platz, werde es darauf ankommen, die vielen Zweikämpfe anzunehmen, so El-Arab. Tobias Latta (Oberschenkelverletzung) wird auch am Sonntag fehlen. Wackelkandidaten sind dagegen Christoph Fennen (Knöchelverletzung) und Markus Reimann (Grippe). Fennen verletzte sich am Dienstagabend im Bezirkspokalspiel gegen BW Dörpen (4:1).

RW Damme - SV Bevern. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Höltinghausen sind nicht nur die drei Punkte weg. Auch der Mittelfeldspieler Alexander Lindt droht, eine Weile lang auszufallen. Lindt war gegen Höltinghausen nach zehn Minuten im Rasen hängen geblieben und musste ausgewechselt werden. „Er hat sich eine Bänderverletzung im Knie zugezogen“, erzählt Beverns Trainer Jan Kreymborg. Allerdings sei wohl kein Band gerissen. Lindt – der in der letzten Saison fast in allen Spielen am Ball war – war gerade erst wieder richtig fit geworden. Nicht mit von der Partie sein wird auch Henning Suhl. Der Abwehrspieler fällt verletzt aus.

Bevern verlor zuletzt zwei Pflichtspiele in Folge. Das kam in der vergangenen Kreisligaspielzeit sehr selten vor. Allerdings behalten Kreymborg und sein Trainerkollege Torsten Bünger die Ruhe. Als Aufsteiger zwei Spieler hintereinander zu verlieren, sei noch lange kein Grund, in Panik zu verfallen, meinte Kreymborg. „Wir arbeiten ganz normal weiter.“