Hohenkirchen - Bereits in dieser Woche beginnt der Bau des neuen Sportplatzes hinter der Oberschule Hohenkirchen. Das gab Andrew Gilliam-Hill, Vorsitzender der gut 550 Mitglieder starken Eintracht Wangerland, bei der Jahreshauptversammlung bekannt. Läuft alles nach Plan, soll der neue Platz ab Frühjahr 2014 bespielbar sein. „Erst muss der Rasen gut angewachsen sein – wir haben leider keinen Gönner gefunden, der uns einen Rollrasen spendiert“, sagte er.
Auch auf dem bisherigen Fußballplatz an der Ringstraße sollen nun die Arbeiten zum Bau der Seniorenwohnanlage beginnen. Der Platz ist bereits gesperrt – die Fußballer der Eintracht Wangerland weichen auf andere Plätze im Wangerland aus. In den nächsten Wochen lässt die Eintracht Wangerland ihre Flutlichtanlage abbauen. Sie soll am bestehenden Rasenplatz des Landkreises wieder aufgebaut werden.
Der neue Platz erhält ebenfalls eine Flutlichtanlage – die bestehende ist für ihn allerdings zu groß, berichtete Gilliam-Hill: Ab- und Wiederaufbau der Anlage kosten rund 25 000 Euro, der Kreissportbund hat bereits 5000 Euro Förderung zugesagt. Damit hätte Hohenkirchen künftig zwei Plätze mit Flutlicht.
Angedacht ist zudem ein Umzug des gesamten Vereins in die bisherigen Räume des Kindergartens: Wie berichtet, soll der Kindergarten 2014 in die Grundschule umziehen, die Gemeinde sucht eine Nachnutzung für das Gebäude. „Wir könnten den Kindergarten für unsere Zwecke umbauen und wären damit immer noch günstiger als mit einem Neubau“, so der Vorsitzende.
Die Eintracht Wangerland müsse sich ohnehin nach neuen, energetisch günstigeren Räumen für die Judo-Sparte umschauen – „wir hätten dann die Möglichkeit, alle Abteilungen unter einem Dach zu vereinen“, so Gilliam-Hill. Zudem liege der Kindergarten dicht am neuen Sportplatz. Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen.
Probleme bereitet dem Sportverein mit den Abteilungen Fußball, Handball, Volleyball, Gymnastik, Tischtennis und Kampfsport, dass zunehmend Mitglieder keine Beiträge mehr leisten. Wie mit solchen Mitgliedern umzugehen ist, insbesondere wenn e sich um Kinder handelt, soll nun im Vorstand geklärt werden.
Geehrt wurden für 30 Jahre im Verein Hanna Arians, für 40 Jahre Bernhard Ihnken, Axel Bendiks und Mijo Barlog und für 50 Jahre Onke Minssen.
