Das programm
Freitag, 1. August:
17.30 Uhr Freundschaftsspiel Stadt Elsfleth (Rat und Verwaltung) - TuS Elsfleth (Vorstand und Betreuer)19.30 Uhr TuS Elsfleth 2. Herren - Berne 3. Herren
Sonnabend, 2. August:zwischen 10 und 11 Uhr (je nach Beteiligung)Turnier der G-Jugend (Großenmeer, eventuell Berne)
15 Uhr ESV-Frauen - ?
ab 17.30 Uhr eventuell ü40 - ?
Sonntag, 3. August: 11 Uhr TuS Elsfleth 3. Herren - TuS LehmdenDer neue Kunstrasenplatz ist fast fertig. Zur Einweihung des erneuerten Sportplatzes Peterstraße lädt der TuS die Bevölkerung am ersten Augustwochenende ein.
von wolfgang bednarz
elsfleth So sieht ein zufriedener Mann aus. Harald Lüers, neuer Vorsitzender des TuS Elsfleth, steht auf „seinem“ Platz und schwärmt vom guten Fortschritt der Arbeiten nach dem Ende der Schlechtwetterphase. Der neue Kunstrasen ist verlegt und bietet dem 360-Mitglieder-Verein Spielsicherheit und eine Existenzgrundlage mindestens für die nächsten 15 Jahre. Am übernächsten Wochenende soll der runderneuerte Sportplatz Peterstraße eingeweiht werden, und dazu sind alle eingeladen. Es gibt sportliche Begegnungen, Bratwurst und Getränke (Programm siehe Kasten).
Mit einem kleinen Spezialfahrzeug drehte am Donnerstag Werner Kay von der Firma Weitzel aus Tornesch seine Runden auf dem Platz. Das Unternehmen hat den Kunstrasen verlegt. Rund 120 Tonnen Quarzsand verteilt Kay auf dem Platz. Der Sand wird einsickern und eine feste Schicht bilden. Ganz zum Schluss kommt noch eine Lage Granulat drauf, circa 40 Tonnen, danach ist der 8000-Quadratmeter-Platz bespielbar. Der Clou an dem neuen Kunstrasen: Die Spielfeldlinien sind fest eingearbeitet und müssen nie wieder nachgezogen werden.
Durch Eigenleistung konnten die TuS-Mitglieder die Kosten, ca. 285 000 Euro, um 35 000 Euro senken. Reger Nachfrage erfreute sich übrigens der zum Verkauf angebotene alte Kunstrasen. „Es ist fast alles weg“, erzählt Lüers.
Hätte sich die Politik gegen die Erneuerung des Platzes und für den Neubau eines Platzes an der Oberrege entschieden, wäre das nach Lüers’ Überzeugung für den TuS der Todesstoß gewesen. „Zwei Jahre auswärts spielen, bis wir einen neuen Platz an der Oberrege gehabt hätten, da wäre der Verein auseinander gebrochen“, sagt er.
Zurzeit spielen im TuS vier Herrenmannschaften und zehn Jugendteams. Zudem wird der Platz von den Damen des Eisenbahn-SV und gelegentlich von der SG Großenmeer-Bardenfleth genutzt. Ein Naturrasenplatz würde die Belastung durch so viele Nutzer gar nicht aushalten, unterstreicht Lüers.
