Großenkneten - Im August 1962 gründeten Eisenbahnerkollegen der Bahnhöfe Huntlosen, Großenkneten und Ahlhorn den Kegelclub „Pudel“. „Natürlich gehörten die Ehefrauen, Partnerinnen und Freundinnen von Anfang an dazu“, erzählt Kegelbruder Heino Kohls. Jetzt wurde Jubiläum gefeiert mit einer Radtour, einem Essen im Vereinslokal Kempermann und einem Kaffeetrinken im Schafstallcafé.

Aus dem Gründungsjahr sind Ruth und Heino Kohls aus Großenkneten, Inge und Heinz Meyer aus Großenkneten sowie Inge Brengelmann und Günther Eickert aus Ahlhorn dabei. 1982, also vor 30 Jahren, stießen Heidi und Helwig Potthoff aus Großenkneten dazu. Zehn Jahre dabei sind Agnes und Werner Mechelhoff aus Ahlhorn.

Die ältesten Mitglieder sind mittlerweile 77. „Auch wenn das Kegeln in unserem Alter etwas schwerer geworden ist“, sagt Heino Kohls, will der Club sich weiterhin regelmäßig treffen. Alle vier Wochen dienstags finden die Kegelabende bei Kempermann statt.

Hier ist der Club seit 30 Jahren zu Hause. Die Gründung war 1962 in der früheren Gaststätte Harms (heute Schalotte) in Huntlosen.

„Es gab noch keine elek­trischen Kegelbahnen. Kegeljungs wollten wir uns nicht leisten. So musste jeder – ob Frau oder Mann – die Kegel selber wieder aufstellen“, erinnert sich Kohls. Auch eine Satzung gab es, „da bei Eisenbahnern alles nach Vorschriften geht“. Sie wurde aber später zu den Akten gelegt.

Der Club wechselte zu Gaststätte Lueken in Großenkneten, war zwischendurch wieder in Huntlosen und auch in Moorbek, bevor 1982 der Umzug auf die neue Doppelkegelbahn bei Kempermann erfolgte. Außer an den Kegelabenden trafen sich die Mitglieder zum Königskegeln und Pokalkegeln. Das findet heute nicht mehr statt. Aber Radtouren, Kohlfahrten, Weihnachtsessen und weitere gesellige Aktivitäten stehen auch weiterhin auf dem Programm.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude