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NWZonline.de Sport

NHL-Nacht mit Sturm-Debüt: Draisaitl und Kühnhackl glänzen

14.11.2018

Los Angeles (dpa) - Das NHL-Debüt ihres bisherigen Bundestrainers Marco Sturm schien die Eishockey-Nationalstürmer Leon Draisaitl und Tom Kühnhackl zu beflügeln.

Mit ihren Glanzleistungen stellten die beiden NHL-Stars Sturms missglückte Premiere als Co-Trainer der Los Angeles Kings in den Schatten. Der 40 Jahre alte deutsche NHL-Rekordspieler sah ein 1:5 (1:2, 0:3, 0:0) seiner Kings gegen die Toronto Maple Leafs.

Erst wenige Stunden zuvor war Sturm nach seinem emotionalen Abschied vom Nationalteam beim Deutschland Cup in Krefeld in Los Angeles eingeflogen. "Es geht alles Schlag auf Schlag. Das Geschäft geht weiter", hatte Sturm vor seinem Blitz-Debüt gesagt. Gerade für ihn bleibt viel Arbeit: Sturm ist beim aktuell schlechtesten NHL-Team für die Offensive und das Powerplay zuständig. Über den Einstieg als Co-Trainer will sich der erfolgreichste Bundestrainer der Historie des Deutschen Eishockey-Bundes für einen Cheftrainerposten in der nordamerikanischen Profiliga empfehlen. Sein neuer Chef, Willie Desjardins, wird in LA offiziell nur als Interimscoach geführt.

Etwas kurios ist die Konstellation aufgrund Sturms größtem Erfolg als Trainer bislang. Bei der Olympia-Sensation im Februar mit dem Gewinn der Silbermedaille fügte Deutschland dem großen Favoriten Kanada im Jahrhundertspiel im Halbfinale eine 3:4-Niederlage zu. Vor allem mit ihrem Offensivschwung entzauberte das DEB-Team damals den Gold-Favoriten. Kanadas Olympia-Coach damals: Willie Desjardins.

"Damals sind später auch bei mir erstmals vor Freude Tränen geflossen", sagte Sturm über seinen größten Augenblick als Trainer. Bereits in seinem nächsten Spiel als Assistenzcoach der Kings trifft Sturm auf einen seiner Schlüsselspieler von damals. Am Freitag (Ortszeit) treten die Kings bei den Chicago Blackhawks mit Dominik Kahun - einem der Olympia-Silbergewinner - an.

Kühnhackl, der Deutschland und Sturm einst mit seinem Tor in der Olympia-Qualifikation in Riga gegen Lettland nach Pyeongchgang geschossen hatte, zeigte derweil seinen bislang stärksten Auftritt in dieser Saison. Für sein neues Team New York Islanders traf der zweimalige Stanley-Cup-Sieger beim 5:2 (3:1, 0:1, 2:0) gegen die Vancouver Canucks doppelt, dabei sogar einmal im Fallen.

"Natürlich war auch Glück dabei. Ich habe es im ersten Moment gar nicht realisiert, dass der Puck drin war", sagte der zum besten Spieler des Spiels gewählte Kühnhackl (26). Nationalgoalie Thomas Greiss (32) überzeugte mit 22 Paraden.

Zum besten Spieler der Partie wurde auch Draisaitl beim 6:2 (2:1, 1:1, 3:0) seiner Edmonton Oilers gegen die Montreal Canadiens gekürt. Der 23 Jahre alte Topstürmer steuerte einen Treffer und zwei Torvorlagen bei und gehört mit nun 20 Scorerpunkten aus 18 Spielen gleichauf mit Superstar Alexander Owetschkin (Washington) zu den erfolgreichsten Stürmern der Liga. Sein 25 Jahre alter Nationalmannschaftskollege Tobias Rieder blieb ohne Punkte.

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