Sande - Vor ihren bereits letzten beiden Hauptrundenspielen stehen am Wochenende die Eishockey-Spieler des ECW Sande. Der Spitzenreiter der Regionalliga Nord empfängt zunächst an diesem Samstag (19.30 Uhr) die Weserstars Bremen in der Eishalle an der Weserstraße. Am Sonntag (18.30 Uhr) ist das Team des Trainerduos Nick Hurbanek/Slava Koubenski dann bei den Salzgitter Icefighters gefordert.
„Die Mannschaft muss voll konzentriert bleiben und weiter funktionieren – wie ein Schweizer Uhrwerk“, erklärt Slava Koubenski. Man wolle diese beiden Partien zwar auch dazu nutzen, noch das eine oder andere auf dem Eis mit Blick auf die nachfolgenden Playoffs auszuprobieren: „Aber wir wollen gewinnen, um die Chance auf den ersten Platz am Hauptrunden-Ende zu wahren.“ Hintergrund: Am letzten Spieltag (3. bis 5. März) sind die Sander spielfrei und müssen abwarten, wie die Konkurrenz sich schlägt.
Koubenski ist sich sicher, dass sich die Weserstars nach der Rekordpleite vor drei Wochen, als sie mit sage und schreibe 3:18 bei den Jadehaien unter die Kufen gekommen waren, nun beim Wiedersehen von einer deutlich besseren Seite zeigen wollen. „Außerdem weiß man im Eishockey nie, was alles passieren kann“, hat der Coach seine Spieler davor gewarnt, die Begegnung auf die leichte Schulter zu nehmen. Es gehe mit Blick auf die Playoffrunde auch darum, Sperren oder Verletzungen zu vermeiden – und das funktioniere nur mit der richtigen Einstellung.
Indes geht es für die auf dem vorletzten Platz rangierenden Bremer rechnerisch in der Hauptrunde um nichts mehr. Die vier Playoffplätze sind längst vergeben, und so werden die Weserstars nach der Hauptrunde nur um den NEV-Pokal spielen, der für die Teams auf den Plätzen fünf bis acht neu geschaffen wurde.
Anders sieht es bei den Salzgitter Icefighters aus, mit denen es für die Jadehaie am zweiten März-Wochenende schon ein schnelles Wiedersehen im Halbfinale geben könnte. Auf der Zielgerade der Hauptrunden-Saison liefern sich die Stahlstädter mit dem Adendorfer EC ein Fernduell um den dritten Platz. Und für die Jadehaie geht es am Sonntag auch darum, mit einer starken Leistung und einem Sieg bei einem möglichen Halbfinal-Gegner bereits einen Wirkungstreffer in Richtung Playoffs zu hinterlassen.
Personell können die Sander aus dem Vollen schöpfen. „Das ist auch gut so“, betont Koubenski: „Wir brauchen insbesondere in dieser Saisonphase jeden Spieler. Jeder hat seinen Platz in den Reihen. Deshalb hoffe ich auch, dass die Jungs gesund bleiben.“
Derweil steht inzwischen fest, dass das am 12. Februar ausgefallene Heimspiel gegen den Hamburger SV wegen Terminnot nicht mehr nachgeholt wird. Vielmehr erfolgt durch die Ligenleitung eine Wertung am grünen Tisch mit drei Punkten und 5:0 Toren zugunsten der Jadehaie.
