Sande - Nichts anbrennen ließ der ECW Sande beim ungefährdeten 6:3-Sieg in der Eishockey-Regionalliga Nord beim TuS Harsefeld. Überbewerten wollte ECW-Trainer Nick Hurbanek den Erfolg im Landkreis Stade, der die Jadehaie weiter an der Liga-Spitze hielt, aber nicht. „Das war ein Pflichtsieg und sicherlich nicht unser bestes Spiel. Haken dran und weiter.“
Dass es rund um die Verpflichtung des finnischen Trainers Joni Hannuksela in Harsefeld unruhig zugegangen sein muss, war nicht nur in den 60 Minuten des ECW-Gastspiels zu beobachten. Bereits am Freitag war der Tabellenfünfte nach zwei indiskutablen Dritteln in Timmendorf mit 2:11 untergegangen.
Der ECW Sande sorgte in der ersten halben Stunde in Harsefeld für klare Verhältnisse. Vitalijs Jache, Tim Maier und Sergejs Piskunovs schossen eine 3:0-Führung heraus. Der 23-jährige Maximilian Herz war es dann, der für das 4:1 nach dem zweiten Drittel sorgte.
Im Schlussdurchgang (2:2) kamen die Gastgeber zwar noch einmal auf 5:3 heran, Piskunovs sorgte mit seinem 17. Tor im 13. Saisonspiel dann aber dafür, dass alle Hoffnungen der Gastgeber auf eine Wende erloschen.
Richtig ruhig war es trotz des letztlich klaren Gangs hinter der Bande für Hurbanek und Viatchelav Koubenski aber nicht. Mehrfach musste umgestellt werden, einmal dabei wegen „Dummheit“: Ernests Azarevics attackierte seinen Gegner wild von hinten, handelte sich bei einer 4:1-Führung der Gäste wegen Stockschlags eine 5+20 Minuten Strafe ein und ist für das nächste Spiel gesperrt.
Doch damit nicht genug: Artjoms Tretjakovs rasselte früh mit dem Kopf gegen die Bande, war benommen und musste zur Untersuchung nach Buxtehude ins Krankenhaus. Und auch Marian Dejdar erlebte nach einer Leistenverletzung das Spielende nicht auf dem Eis.
